Folsäure fördert Glückshormone

Damit das Leben heller wird

Quelle: Ein Artikel aus www. vitalstoffe-lexikon.de

Die Zahl der wegen Depressionen oder depressiven Verstimmungen krankgeschriebenen Menschen steigt seit Jahren dramatisch an. Meist tritt die Erkrankung im Alter zwischen 40 und 45 Jahren erstmalig auf, Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Für eine hohe Aufmerksamkeit sorgen aktuelle Studien, die einen Zusammenhang feststellen zwischen diesen „Schatten über dem Leben“ und einem Mangel an Folsäure sowie einem gleichzeitig erhöhten Homocysteinspiegel.

Lange Zeit wurden Depressionen größtenteils auf äußere Umstände zurückgeführt wie Überbelastung, familiärer oder beruflicher Dauerstress oder diffuse Ängste. In manchen Fällen jedoch tritt die Krankheit auch ohne äußere Belastungen auf. Die Ergebnisse jahrelanger Forschung legtennun einen aufschlußreichen Zusammenhang offen: Im Stoffwechsel der Erkrankten fand sich sehr häufig ein eklatanter Mangel an glücklich machenden Stoffen wie Serotonin und Tryptophan. Zu hoch hingegen war meist der Blutwert des giftigen Stoffwechselproduktes Homocystein. Norwegische Forscher der Universität Bergen stellten kürzlich fest, dass Menschen mit erhöhten Homocysteinwerten doppelt so häufig depressiv waren wie Menschen mit normalen werten. Ein erhöhter Homocysteinwert resultiert in der Regel aus einem Mangel an Folsäure. Extrem häufig weisen depressive  Menschen einen eklatanten Folsäuremangel auf. Ist Folsäure also ein Schlüsselvitamin für Glücksgefühle?

Tatsache ist, dass Folsäure zum einen zusammen mit den Vitaminen B6 und B12 dazu in der  Lage ist, den Homocysteinwert zu normalisieren. Zum anderen ist Folsäure bei der körpeereigenen Bildung von „Glücklich machern“ wie Serotonin und Tryptophan entscheidend beteiligt. Fehlt Folsäure, kommt es zu einem Überschuss an zellgiftigem Homocystein und zu einem Mangel an für die Stimmungslage entscheidenden Stoffwechselprodukten.

Folsäuremangel zuverlässig ausgleichen.

Sich reine Folsäure durch handelsübliche Tabletten zuzuführen, ist für viele oft nicht zielführend. Denn es ist nicht die Folsäure direkt, die im Organismus den Homocysteinspiegel senkt. Vorher muß sie in eine biologisch aktive, direkt verwertbare Form, in Metafolin umgesetzt werden. Bedingt durch einen weit verbreiteten Enzymmangel funktioniert dieser Umwandlungsschritt jedoch nur bei etwa der Hälfte der Bevölkerung reibungslos. Einen idealen Weg hin zu einer sicheren Folsäureversorgung hingegen bieten moderne Nahrungsergänzungsmittel. Sie kombinieren die klassische Folsäure mit der „Premium-Folsäure“ Metafolin und zusätzlich mit den lebenswichtigen Vitaminen B6 und B12 (taxofit Folsäure + Metafolin, rezeptfrei, Drogerie; oder Produkte von Dr. Rath). Eine solche optimierte Zubereitung hält Homocystein sicher in Schach und nimmt zeitgleich möglicherweise entstehenden Depressionen die Basis. Von großer Bedeutung ist auch die Möglichkeit, so eine chemisch-synthetische Depressionstherapide zu unterstützen und damit den Therapieerfolg entscheidend zu verbessern.

 

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Kategorie(n): Allgemein

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