Unübersehbare Risiken der Genmanipulation für die Gesundheit der Natur

Durch genmanipuliertes Saatgut, welches gegeüber Pestiziden und Herbiziden weitgehend resistent reagiert, werden Menschen und Umwelt vergiftet, gesundheitliche Schäden verursacht, die biologische Vielfalt beeinträchtigt und schließlich Ertragsverluste erzeugt. Auch das weltweite Bienensterben wird mit dem intensiven Einsatz der sogenannten Pflanzenschutzmittel in Verbindung gebracht. Von den herstellern werden die Risiken jedoch stets heruntergespielt und abgewehrt. Bislang sah sich die GMO-Branche außerstande, einen endgültigen Nachweis über die von ihr behauptete Sicherheit genmanipulierter Pflanzen in natürlichen Ökosystemen vorzuweisen. Stattdessen existieren zahlreiche Untersuchungen, welche die Risiken beim Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen aufzeigen. Die gesamte Natur wird zu einem riesigen Versuchsfeld gemacht. Es gibt auch keinen nachgewiesenen Vorteil der Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen gegenüber den konventionellen. Neue Genkombinationen werden großtechnisch erprobt, von denen die Auswirkungen auf die Natur völlig ungewiss sind. Das sind biologische und ökonomische Zeitbomben.

Welche Veränderungen gibt es und mit welchen Risiken?

  • Aus dem Labor ausgebrachte gentechnisch manipulierte Pflanzen machen keinen „Halt“ vor Ackergrenzen. Einmal in die Umwelt gesetzt, sind sie nicht mehr rückholbar und können ihre künstlich erzeugten Eigenschaften durch Pollenflug, Wind und Tiere auf herkömmliche Pflanzen übertragen.
  • Ein „Terminator-Saatgut“ lässt keine natürliche Vermehrung mehr zu und könnte mit Artenvernichtung und Krankheiten langfristig eine Selbstvernichtung der natürlichen Umwelt in Gang setzen.
  • Die eingesetzten Unkrautvernichtungsmittel haben bereits so genannte Super-Unkräuter hervorgebracht, die neue Abwehrmechanismen entwickelt haben und die herkömmlichen Giftduschen überleben. Unmittelbare Folgen: Die Ernteerträge sinken. Entsprechend wirkt ein riesiger ökonomischer Hebel für das Geschäft der chemischen Industrie, können doch jetzt noch mehr Pestizide und Herbizide den Bauern verkauft werden.
  • Durch die Genmanipulation entstehen neue Proteine, die Allergien verursachen können.
  • Es können nicht vorhersehbare Wechselwirkungen und Stoffwechselprodukte entstehen, die erhebliche Gesundheitsrisiken, u.a. Krebs hervorbringen.
  • Gentechnische Veränderungen können sich in der Natur zunächst unbemerkt auf andere Organismen übertragen. Die Folgen sind nicht vorhersehbar. Sie sind auch nicht rückholbar.
    – und Herbizide verbleiben im Boden und können sich negativ auf Bodenlebewesen auswirken.
    – Die zwangsläufige Förderung von monokulturen und Gift-Resistenzen gegenüber Unkrautvernichtungsmittel reduzieren erheblich die Arten- und Sortenvielfalt.
    – Futterpflanzen für Bienen, Schmetterlinge und Vögel fallen zunehmend aus.
  • Die marktbeherrschenden Agrarkonzerne kontrollieren die gesamte Wertschöpfungskette vom Feld bis zum Teller. Über den Preis bestimmen sie selbst ihren Profit. Über ihr Monopol bestimmen sie allein die Nahrungsmittelversorgung der Menschen. Das ist eine hochgefährliche biologisch-ökonomische Waffe zur Beherrschung der Gesellschgaft.

Der folgende Artikel „Pharma-Pflanzen auf dem Pillenfeld“ rundet das Thema ab.

 

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Kategorie(n): Allgemein

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