Pharma-Pflanzen auf dem Pillenfeld

Auch die Pharmabranche ist bereits in ein neues Riesengeschäft mittels Genmanipulation auf dem Pillenacker eingestiegen. Das erbgut von Pflanzen soll nun auch für die Herstellung von patentierten Pharma.Präparaten genutzt werden. Die Pharmafirmen erhoffen sich von der „Weißen Gentechnik“ große Kosteneinsparungen. Diese sieht vor, Wirkstoffe von Medikamenten zukünftig in Form von genmanipulierten Pharma-Pflanzen auf dem Acker zu produzieren, zum Beispiel Antikörper, Impfst offe, Hormone, bestimmte Enzyme oder Toxine. Die EU lässt es sich nicht nehmen, diese „innovativen“ Pharma-Projekte bereitwillig zu subventionieren. Gene von Mensch und Tier werden zu diesem Zweck in das genetische Material von Pflanzen eingebaut. In Frankreich geschieht das u.a. schon in einem Freisetzungsversuch durch in das Mais-Genom hineinmanipulierte monoklonale Antikörper – zur angeblichen Krebsbekämpfung. Eine solche experimentelle artübergreifende Gen-Vermischung ist völlig inakzeptabel, weil die Konsequenzen nicht vorhersehbar sind. Schwere gesundheitliche und umweltschädliche Beeinträchgtigungen sind möglich. Bisherige Freisetzungsversuche wurden vor allem mit Mais durchgeführt. Nach Aussage der Wissenschaftlern birgt aber gerade diese Kulturpflanze infolge der weltweiten Verbreitung und des weiten Pollenflugs die größten Risiken. Die gebildeten pharmazeutischen Wirkstoffe beeinflussen schon in geringsten Mengen den menschlichen oder tierischen Organismus. Darüber hinaus kann es zur Verseuchung der Böden, einer Beeinflussung der Bodenlebewesen oder im Gefolge zur Veränderungen der Bodenstruktur kommen. Eine Kontaminierung der gesamten Nahrungskette und des Ökosystems ist wahrscheinlich. Reparaturen sind ausgeschlossen. Dieser Wahnsinn ist deshalb vergleichbar mit einer radioaktiven Verseuchung der gesamten Natur.

Setzen wir diesem Größenwahn multinationaler Konzerne den entschlossenen Widerstand der Menschen entgegen. Weltweite Proteste gegen die menschen- und naturfeindliche Wirtschaftspolitik des Agrar-Chemie-Pharmakartells sind erforderlich. So demonstrierten am letzten Mai-Wochenende 2013 bereits in 250 Städten mehr als 2 Millionen Menschen gegen den Saatgut-Multi Monsanto und die Ungeheuerlichkeit der Agrar-Gentechnik.

Die Forderungen sind:

  1. Keine Patentierung der Natur, des Lebens
  2. Keine Gentechnik in Lebensmitteln und in der Landwirtschaft
  3. Verbot genmanipulierter Lebewesen
  4. Sicherung unserer natürlichen Lebensmittel durch nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft
  5. Öffentliche Kontrolle und Transparenz multinationaler Saatgut- und Nahrungsmittelkonzerne.

Schützen wir unsere Menschenrechte auf natürliche Nahrung, auf Gesundheit und auf eine gesunde, natürliche Umwelt!

Der Autor dieser Artikel ist Dr. Ulrich Saemann

Folgende Internetseiten geben noch zusätzlichen Aufschluß:

www.movement-of-life.org

www.profit-over-life.org

www.pharma-fact.org

weiterführende Literatur:

  • Jean Ziegler (2012) „Wir lassen sie verhungern: Die Massenvernichtung in der Dritten Welt“ – (ISBN – 10 : 9783570101261)
  • F. William Engdahl (2006) „Die Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation“ – (ISBN – 10: 393851634Smilie: 8)
  • Antônio Inácio Andrioli, Richard Fuchs (Hg) („006) „Agro-Gentechnik: Die Saat des Bösen: Die schleichende Vergiftung von Böden und Nahrung“ – (ISBN – 10: 3891891520)
  • Jeffrey M. Smith (2004) „Trojanische Saaten: GenManipulierte Nahrung – GenManipulierter Mensch“ – (ISBN – 10: 357050060Smilie: 8)

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Kategorie(n): Allgemein

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