Was beweisen wissenschaftliche Studien?

Wissenschaftliche Studien bestätigen zunehmend den therapeutischen Nutzen von Phytobiologika.

Dutzende mit biologisch aktiven Pflanzenstoffen durchgeführte Studien liegen bereits vor. Eine Vielzahl dieser Studien ist unter www.phytobiologicals.com zusammengestellt. Sie sind der unwiderrufliche Beweis für den präventiven und thrapeutischen Nutzen bestimmter Phytobiologika. Die Wissenschaft kommt also nicht mehr umhin, diesem Thema erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.

Oftmals bleiben viele Studien der Fachwelt vorbehalten, und es ist eine Aufgabe der Gesdundheits-Allianz, diese an die Menschen um uns herum weiterzugeben. Doch erst kürzlich fanden zwei interessante Studien den Weg in öffentliche Medien:

Am 26. Juni 2010 heißt es in den „FOCUS Online Nachrichten“

Altersblindheit: Traubenwirkstoff schützt das Auge. Mit der Substanz Resveratrol aus der Weintraube haben Forscher kranke Netzhäute von Mäusen geheilt. Sie wollen damit besonders häufige altersbedingte Augenleiden bekämpfen.“

Dem Bericht zufolge wollen Forscher mit dem Pflanzenstoff Resveratrol gegen die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) vorgehen. Die AMD ist ein in den Industrieländern besonders häufiges Augenleiden, das für eine hohe Zahl der sogenannten Altersblindheit vewrantwortlich gemacht wird. Betroffen von der AMD sind vor allem Menschen ab dem 55. Lebensjahr.

Wie die Forscher erklärten, konnten Gefäßschäden und -wucherungen, die zuvor in den Mäusen provoziert wurden, mit Hilfe des Resveratrol gestoppt werden. Obwohl die Augenschäden in den Versuchstieren nicht exakt dem menschlichen Krankheitsbild entsprachen, sehen die Wissenschaftler einen vielversprechenden Heilpfad durch dieses natürlich verfügbare Pflanzenextrakt.

Am 30. Juni 2010 berichtet der Kopp-Verlag im Internet über eine weitere interessante Studie: „Wissenschaftler entdecken, wie Polyphenole aus Rotwein und grünem Tee Prostatakrebs stoppen.“

Natürliche Planzenstoffe in Rotwein und grünem Tee können das Wachstum von Krebszellen stoppen. Damit gehören diese Lebensmittel zu den gesundheitlich wirksamsten Lebensmitteln.“

Eine neue wissenschaftliche Entdeckung, über die in der Zeitschrift der „Federation of American Societies of Experimental Biology“ berichtet wurde, könnte einen großen Fortschrift in der Behandlung von Prostatakrebs bedeuten, so der Report. Als bedeutende Faktoren für diesen Fortschritt werden die als Polyphenole bekannten Antioxidantien in Rotwein und Grünem Tee genannt.

Die Kombination beider Pflanzenstoffe kann wichtige Signalwege zwischen Zellen blockieren, die für die Entwicklung von Prostatakrebs notwendig sind. Die natürlichen Inhaltsstoffe in Rotwein und Grünem Tee stoppen oder verlangsamen offenbar Entstehung, Weiterentwicklung und Fortschreiten von Prostatakrebs, so der Bericht im Weiteren.

Die beiden Studien stehen stellvertretend für eine große Anzahl wissenschaftlicher Beweise zum nutzen und zur Wirksamkeit biologisch aktiver Pflanzenstoffe. Sie machen deutlich, wie wichtig die weitere Forschung über das Wirkspektrum bestimmter pflanzlicher Extrakte und wie bedeutend die Entwicklung spezifischer Kombinationen ist, um synergistische Effekte zu nutzen.

Innovative Forschung ermöglicht Nutzung wichtiger Naturkomponenten

Federführend bei der Erforschung lebenswichtiger Naturkomponenten und Vorreiter bei der Entwicklung wissenschaftlich begründeter Naturheilverfahren ist der Arzt und Wissenschaftler Dr. M. Rath. Als enger wissenschaftlicher Mitarbeiter und persönlicher Freund des zweifachen Nobelpreisträgers Dr. Linus Pauling hat Dr. Rath entschieden zu dem heutigen Wissen über die Gesundheitsbedeutung von Mikronährstoffen (Zell-Vitalstoffen) beigetragen. In den letzten zwei Jahrzehnten entwickelten er und sein Forscherteam die Zell-Vitalstoff-Forschung systematisch weiter und schaften damit die Grundlage für die heutige Zellular-Medizin.

Den am Dr. Rath Forschungsinstitut für Zellular Medizin in Karlifornien tätigen Biologen, Biochemikern und Medizinern gelang es unter Leitung von Dr. Alexandra Niedzwiecki inzwischen, die wissenschaftlichen Beweise dafür zu erbringen, dass Zell-Vitalstoffe eine Voraussetzung für die Vorbeugung und Kontrolle vieler Volkskrankheiten unserer Zeit sind (www.drrathresearch.org).

Ein besonderes Merkmal der Zellular Medizin: die Arbeit nach dem biologischen Gesetz der Synergie, das besagt, dass der Effekt optimal aufeinander abgestimmter Komponenten größer ist als der einer einzelnen Komponente. Vitamine, biologisch aktive Pflanzenstoffe und weitere (Mikro-) Nährstoffe entfalten ihren größten Nutzen im Team miteinander und bestimmten damit die Höhe der Gesundheitseffekte.

Synergie-Effekte bestätigt:
Quercetin erhöht Bioverfügbarkeit des GrünTee-Extrakt EGCG

Das kennzeichnende Merkmal der Zellular-Medin, die Erforschung synergistischer Effekte und die Umsetzung dieses Wissens, konnte im Rahmen einer Studie mit zwei wertvollen Planzenextrakten als Teil einer Gesamtsynergie erneut unter Beweis gestellt werden.

QuercetinDie Wissenschaftler am Dr. Rath Forschungsinstitut untersuchten vor diesem Hintergrunnd, ob die zusätzliche Gabe von Quercetin, ein u.a. in Zwiebeln und bestimmten Früchten reich enthaltenes Polyphenol mit antioxidativem Potential, die Aufnahme (Absorption) von EGCG aus dem Dünndarm begünstigt und die Bioverfügbarkeit des Grüntee-Extrakts dadurch verstärkt.

Die Aufnahme von EGCG über den Verdauungstrakt wird von der Aktivität so genannter Membrantransporter (Carrier) bestimmt: Proteine, die Moleküle aus den Zellen herausbefördern und somit für eine geringe Konzentration von Wirkstoffen im Blutplasma verantwortlich sind. Quercetin besitzt die Fähigkeit, die Aktivität dieser Proteine zu hemmen. Aus diesem Grund schien Quercetin ein geeigneter Nährstoff zu sein, um in der Studie zu untersuchen, wie sich dessen Zusatz zu einer bestimmten Nährstoffkombination auswirkt.

Im Rahmen der Untersuchung wurde die EGCG-Plasmakonzentration nach der oralen Verabreichung von Grüntee-Extrakt, von Grüntee-Extrakt als Teil einer Nährstoffkombination (bestehend u.a. aus Polyphenolen, Askorbinsäure, L-Lysin, L-Prolin, Kupfer und Mangan) sowie der zusätzlich mit Quercetin angereicherten Nährstoffkombination gemessen. Die Ergebnisse bestätigen: durch den Zusatz von Quercetin werden weitaus höhere EGCG-Plasmaspiegel erreicht.

Mit Blick auf das breite Wirkungspotetial bestimmter Phytobiologika und dem Ziel, dieses noch besser zu erkunden, ist durch die Zellular-Medizin-Forschung ein weiterer wichtiger Grundstein für die Gesundheit gelegt worden. Und auch bereits jetzt kann jeder von dem bereits vorliegenden Wissen profitieren. Denn ob zum allgemeinen Wohlbefinden und für Leistungsfähigkeit im Alltag als Teil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, ob zur Vorbeugung von Krankheiten und frühzeitig einsetzenden Alterungsprozessen oder zur gezielten Anwendungen: die unter dem Begriff „Phytobiologika“ zusammengefassten biologisch aktiven Pflanzenstoffe verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit – für Gesundheit im Leben.

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Kategorie(n): Allgemein

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