Das „Grönland-Paradoxon“

Das „Gröland-Paradoxon“ – ein von der Natur selbst angelegter Beweis.

Es scheint paradox, dass bestimmte Menschen nicht an atherosklerotische Durchbllutungsstörungen leiden und von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall weitgehend verschont bleiben, obwohl sie extrem fett- und cholesterinreich essen. Die Rede ist von den im arktischen Zentral- und Nordostkanada sowie auf Grönland lebenden Volksgruppe, den Inuit.

Die ursprüngliche traditionelle Kost der Inuit mit fettreichem Fisch, Robben und Walfleisch stand lange Zeit im Widerspruch zu einer gesunden Ernährung. Und dennoch treten Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei den arktischen Völkern im Vergleich mit uns Westeuropäern sehr selten auf. Bereits vor rund 150 Jahren berichtete der deutsche Arzt Dr. Posch über die Ernährungsgewohnheiten der Inuit und deren Gesundheit. Erste Vermutungen über eine Verbindung mit dem hohen Verzehr der Tierfette sollten sich erst viel später als zutreffend erweisen. Durch wissenschaftliche Untersuchungen erkannte man dann in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts den Zusammenhang der sehr geringen Erkrankungs- und Sterberaten durch Herz-kreislauf-Erkrankungen und eines hohen Konsums fettreicher Fische. Dieser Schutzeffekt wurde einer besonderen Gruppe von Fettsäuren zugeschrieben: den Omega-3-Fettsäuren, die im Fett von Kaltwasserfischen in großen Mengen vorkommen.

Heute sind Omega-3-Fettsäuren ein fester Bestandteil der Ernährungs- und Gesundheitsforschung. Die oben beschriebene Beobachtung hat als „Grönland-Paradoxon“ einen Platz in der Literatur gefunden, und seit der Entdeckung der Omega-3-Fettsäuren in den 1950er Jahren hat die zahl der Beweise für deren Nutzen stetig zugenommen. Mehrere Tausend Studien liegen zwischenzeitlich vor und beschreiben deren Wirkung.

Es kommt auf unsere Ernährung an! Lesen sie den folgenden Artikel dazu.

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Kategorie(n): Allgemein

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