Experten nach Mass

Röslers radikale Neubesetzung der Impfkommission

Aufgabe der Ständigen Impfkommission (STIKO) ist die Empfehlung von Impfmaßnahmen. Die Entscheidung des 16-köpfigen Gremiums ist von zentraler Bedeutung in der Vorbereitung von Impfkampagnen, zumal die Empfehlungen seit 2007 praktisch verbindlich sind. Erhebt der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) keinen fristgerechten Einspruch, wird die Impfung zur Pflichtleistung der Krankenkassen.

Massiv in Frage gestellt wurde die Unabhängigkeit der STIKO nicht zuletzt im Zusammenhang mit den zweifelhaften, jedoch teuren Impfkampagnen zur angeblichen „Schweinegrippe-Pandemie“ und zur umstrittenen HPV-Immunisierung junger Mädchen. Die Hälfte der STIKO-Mitglieder hat das Bundesgesundheitsministerium im Februar „turnusgemäß“ mit der ihm üblichen Intransparenz ausgetauscht. Problematisch bleibt nach wie vor deren erhebliche Nähe zur Pharmaindustrie.

Geradezu vernichtend ist die Einschätzung des Ex-Vorsitzenden über die rolle der STIKO. In ihrer jetzigen Form habe die Kommission „lediglich eine Feigenblattfunktion, gab Friedrich Hofmann gegenüber dem „Deutschen Ärzteblatt“ zu bedenken. Er trat trotz seiner Wiederberufung von seinem Amt als Leiter zurück.

Kommentar von Rath international:

„Hoffnungsträger“ war das Präparat wohl in erster Linie aus dem Profitinteresse der Pharmabranche. Einmal mehr spiegelt sich hier das Investmentgeschäft wider, mit dem Körper als Marktplatz. Bezüglich der beanstandeten Nebenwirkungen ist bemerkenswert, das „Cladribin“ bisher als Zytostatikum bei der Haarzell-Leukämie zugelassen ist.

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Kategorie(n): Allgemein

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