Alzheimer und Mikronährstoffe

Wege einer effektiven Prävention!

Mehr als eine Millionen Menschen in Deutschland leiden derzeit unter einer Demenzerkrankung. Jedes Jahr werden rund 200.000 neue Demenzerkrankungen diagnostiziert. Mit rund 700.000 Betroffenen ist Morbus Alzheimer die häufigste Form dieser Erkrankung. Betroffen sind fast ausschließlich ältere Menschen. Die erschreckende Tatsache, dass eine Heilung von der Alzheimer-Krankheit mit derzeit angewandten Pharma-Präparaten nicht in Sicht ist, und der Nutzen für den Betroffenen fraglich ist, öffnet den Blick für Alternativen. Diese Alternativen beruhen – so auch das Ergebnis wissenschaftlicher Studien – auf den Einsatz von Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Alzheimer: Definition und Risikofaktoren

Die Alzheimer-Erkrankung ist die häufigste Form der Demenz. Gekennzeichnet ist eine Demenz durch den Verlust von geistigen Leistungsfähigkeiten mit zunehmenden Gedächtnis- und Persönlichkeitsstörungen sowie Orientierungsstörungen und einer Abnahme des Denkvermögens. Die auftretenden Symptome werden durch einen fortlaufenden Verlust von Zellen im Bereich der Hirnrinde und anderer Hirnstrukturen verursacht. Diese Rückbildung der Hirnmasse ist – je nachdem wie weit sie fortgeschritten ist – mittels einer Computertomographie messbar. Als Risikofaktoren werden neben natürlichen Alterungsprozessen und genetischer Veranlagung zum Beispiel Stoffwechselstörungen des Gehirns, kardiovaskuläre Erkrankungen, hormonelle Störungen sowie Umweltfaktoren, Reizüberflutung und Überforderung und Stress genannt. Eindeutig geklärt ist die Ursachen aber bis heute nicht.

Die Sackgasse der Pharma-Medizin

Alzheimer kann bis heute nicht durch Pharma-Präparate geheilt werden und die Wirkung, die von verschiedenen Pharma-Präparaten ausgeht, ist gering. Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind die so genannten Acetylcholin-Esterase-Hemmer, die dafür sorgen sollen, dass Acetylcholin langsamer abgebaut wird und damit in höherer Konzentration vorliegt. Acetylcholin ist ein Neurotransmitter – ein Baustoff für die Informationsübertragung in den Synapsen zwischen bestimmten Nerven untereinander sowie zwischen Nerven und Muskeln – von dem es im Verlauf der Alzheimer-Erkrankung es zu einem Mangel kommt. Trotz dieser scheinbar logischen Anwendung der Acetylcholin-Esterase-Hemmer können Pharma-Präparate das Voranschreiten der Erkrankung oft nicht verlangsamen.

Zell-Vitalstoffe: Basis einer fortschrittlichen Prävention

Die moderne Zellular Medizin hat den entscheidenden Durchbruch bei der Ursachenforschung und Prävention von herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und anderen häufigen Krankheiten geschafft. Dies zeichnet sich auch bei der Alzheimer-Erkrankung ab, der effektiv vorgebeugt und deren Verlauf durch den gezielten Einsatz von Zell-Vitalstoffen positiv beeinflusst werden kann. Die Bandbreite unterstützender und vorbeugender Mikronährstoffe in Bezug auf die Alzheimer-Erkrankung ist weitreichen. Einige entscheidende Faktoren und Effekte sind:

  • Grün-Tee-Extrakt EGCG (Epigallocatechin-Gallat) verhindert die Proteinentfaltung:
    Krankhafte Eiweisbildungen im Gehirn stehen im Zusammenhang mit dem Untergang von Nervenzellen bei Alzheimer-Patienten. Der Grün-Tee-Extra EGCG kann diesen Prozess aufhalten, so das Ergebnis einer am 30. Mai 2008 veröffentlichten Untersuchung (http://www.nature.com/nsmb/journal/v15/n6/abs/nsmb.1437.html : Nature Structural & Molecular Biology 15, 558 – 566 (200Smilie: 8). Bereits in einer sehr frühen Phase bindet EGCG direkt an die noch ungefalteten Eiweiße. EGCG verhindert so, dass sich durch Fehlfaltung giftige, unlösliche Aggregate entwickeln können und wirkt Zellschädigungen entgegen.
  • Zell-Vitalstoffe fördern Bildung von Acetyl-Cholin:
    Cetyl-Cholin ist ein Botenstoff für die Informationsübertragung in den Synapsen zwischen bestimmten Nerven und Muskeln. Im Verlauf der Alzheimer-Erkrankung kommt es zu einem Mangel an Acetyl-Cholin. Wichtige Zell-Vitalstoffe für die körpereigene Bildung von Acetyl-Cholin sind vor allem Vitamin C, Vitamin B3 und Cholin sowie der Acetyl-Cholin-Baustein Glysin. Diese Zell-Vitalstoffe können dazu beitragen einem bei Alzheimer typischen Acetylcholin-Mangel entgegen zu wirken.
  • Antioxidanzien zum Schutz vor Zellschäden:
    Alzheimer-Patienten verfügen über einen signifikant geringeren Gehalt an bestimmten Vitaminen als eine Kontrollgruppe. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher bei einer 1992 veröffentlichten Studie (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1575097). Bestimmte Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin E, Vitamin A und Carotinoide, wirken als Radikalfänger. Ein Mangel kann zu einem Anstieg degenerativer neurologischer Prozesse im Gehirn führen und Demenz-Erkrankung verstärken. Die Zufuhr von Antioxidantien ist eine besondere effektive Möglichkeit, um vor Zellschäden zu schützen.
  • Zell-Vitalstoffe helfen beim Abbau von Homocystein:
    Erhöhte Homocystein-Spiegel stehen im Verdacht, Alzheimer und Demenz zu fördern. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher im Rahmen einer Langzeitbeobachtung, bei der gezeigt werden konnte, dass ein erhöhter Homocystein-Spiegel bei älteren Menschen mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung der Alzheimer-Erkrankung in Verbindung gebracht werden kann (http://content.nejm.org/cgi/reprint/346/7/476.pdf Plasma Homocysteine as a Risk Factor for Dementia and Alzheimer´s Disease; Sudha Seshadri et al N Engl J Med; 346; 476-483;2002). Mittels Zell-Vitalstoffe kann Homocystein umgewandelt und weiter verstoffwechselt werden. Die entscheidenden Zell-Vitalstoffe sind Vitamin B6 und B12 sowie Folsäure.
    Für weitere Studien siehe: www.wha-www.org/en/library/index.html.

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