Beispiele zur Sicherheit von Vitaminen

Im Folgenden finden Sie ein paar Beispiele zur Sicherheit von Vitamin D (fettlöslich) und den Vitaminen B6 und B3 (wasserlöslich), da diese häufig in den Medien thematisiert werden:

  • Vitamin D – kein Nachweis von Todes fällen
    Toxische Wirkungen wurden bei einer mehrmonatigen Anwendung von 50.000 IE (internationale Maßeinheit / 1 IE entspricht 40 mcg) pro Tag – 300.000 IE als Einzeldosis – festgestellt. Da die in den USA empfohlene Tagesdosis für Vitamin D3 bei 600 IE pro Tablette liegt, müsste man täglich – und über einen Zeitraum von mehreren Monaten – 83 Tabletten einnehmen, um eine Aufnahmemenge von 50.000 IE zu erreichen. In der Praxis ist dies kaum möglich. Selbst wenn Nahrungsergänzungsmittel mit 2.000 IE Vitamin D verfügbar wären, läge die Einnahmemenge, die zur Erreichung dieser Dosis notwendig ist, immer noch bei bis zu 25 Tabletten pro Tag. Natürlich können hohe Dosen Vitamin D auf ärztliche Empfehlung intravenös aufgenommen werden. Das heißt konkret, dass ein Arzt innerhalb eines Zeitraumes von 24 Stunden 300.000 IE Vitamin D verabreichen kann.
  • Vitamin B6 – kein Nachweis von Todesfällen
    Die als sicher erachtete Höchstmenge an Vitamin B6 wurde von US Food and Nutrition Board (FNB) auf 100 mg pro Tag festgelegt. Für Menschen im Alter von 19 – 70 Jahren dagegen beträgt die empfohlene Tagesdosis (Recommended Daily Allowance, RDA) etwa 1,5 mg. Zu den Symptomen, die mit der Anwendung von täglich etwa 1000 mg Vitamin B6 über einen Zeitraum von mehr als 2,9 Jahren verbunden sind, zählen Neuropathien, die nach Beendigung der Vitamin-Einnahme aber vollständig gestoppt werden können.
  • Vitamin B3 (Niacin) – kein Nachweis von Todesfällen
    Da hochdosiert eingenommenes NIacin bei einigen Patienten Hitzewallungen mit Gesichtsrötungen („hot flashes“Smilie: ;) auslöst, wird es in manchen Quellen als gefährlich eingestuft. Zurückzuführen ist dieses Symptom auf den gefäßerweiternden Effekt des Niacins, der zu einer Erhöhung der Blutzufuhr führt und dadurch das Wärmeempfinden steigert. Für die Gesundheit ist Niacin dennoch ein sehr effektiver Mikronährstoff – so trägt es z.B. sehr wirksam zur Entspannung der Blutgefäße bei. In unseren Körperzellen ist Niacin an mehr als 400 verschiedenen Stoffwechsel-Reaktionen beteiligt. Dadurch, dass es das sogenannte „schlechte Cholesterin“ (LDL) im Blut senkt und das „gute Cholesterin“ (HDL) erhöht, ist Vitamin B3 besonders wirksam bei der Regulation des Fettstoffwechsels (seit fast 50 Jahren empfehlen Ärzte eine Tagesdosis von etwa 2.000 – 3.000 mg Niacin). Bei den meisten Patienten verursacht es keine negativen Symptome. Manche hingegen, die empfindlich auf das Vitamin reagieren, können schon bei niedrigen Dosierungen Hitzewallungen verspüren – insbesondere dann, wenn Niacin mit Kaffee oder auf leeren Magen eingenommen wird.

Hitzewallungen lassen sich abschwächen, wenn die Niacin-Dosis schrittweise über mehrere Wochen erhöht wird. Werden außerdem niedrigere Dosen zusammen mit Vitamin C eingenommen, führt dies zu einer Senkung des Cholesterinspiegels im Blut, während gleichzeitig das Risiko für Hitzewallungen verringert wird.

Die empfohlene Tagesdosis für Niacin beträgt in den USA 20 mg pro Tag. Allerdings enthalten beliebte auf dem US-Markt erhältliche Vitamin B-Präparate sogar 50 mg oder 100 mg Vitamin B (B-Vitamine, einschließlich Niacin).

Fazit:

Die meisten der Nebenwirkungen, die mit der Anwendung von Vitaminen in Verbindung gebracht werden, sind in aller Regel auf eine längere Einnahme extrem hoher Mengen einzelner Mikronährstoffe (insbesondere synthetischer Formen) zurückzuführen. Alle Stoffwechselwege in den Zellen unseres Körpers basieren jedoch auf der Wechselwirkung (Synergie) von vielen verschiedenen Mikronährstoffen. Unser inovativer Ansatz der Zellular Medizin zeigt deutlich, dass wir zur optimalen Gesunderhaltung des Körpers nicht nur einen einzelnen Mikronährstoff benötigen, sondern ein breites Spektrum sorgfältig ausgewählter natürlicher Substanzen. Durch ihre optimale Kombination können die gewählten Mikronährstoffe ihre maximale Wirksamkeit entfalten, ohne auf Megadosen eines einzelnen Nährstoffs zurückgreifen zu müssen. Die Berücksichtigung dieses Synergie-Prinzips gewährleistet, dass unerwünschte Reaktionen – sofern sie denn durch Vitamine überhaupt verursacht werden können – vermieden werden und der Gesundheitsnutzen der Mikronährstoff – Einnahme möglichst groß ist.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Vitamine und andere Mikronährstoffe sehr sichere Substanzen und ihre Vorteile für unsere Gesundheit unbestreitbar sind. Dies zeigt uns: Die Wahrheit, die von den Massenmedien verschwiegen wird, ist, dass Vitamine NUR für die Pharma-Unternehmen gefährlich sind, da dies ihr Geschäft mit der Krankheit und die damit verbundenen Milliarden-Gewinne durch den Verkauf patentierter Pharma-Medikamente bedrohen.

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Kategorie(n): Allgemein

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