Prävention und Therapie durch Mikronährstoffe

Fortsetzung

Wissenschaftlich begründete Naturheilverfahren leisten einen entscheidenden Beitrag zu echten Vorsorgeprogrammen und ursachenorientierten Therapien. Im Rahmen eines modernen Gesundheitswesens bilden sie zweifellos einen Kernbestandteil. Sie sind natürlich, ursachenorientiert und nebenwirkungsfrei. Die Mikronährstoffforschung hat gezeigt, das Substanzen aus unserer Nahrung in der Lage sind, einerseits rechtzeitig den Ursachen einer Erkrankung begegnen zu können (präventiv), andererseits aber eine bereits eingetretene Erkrankung wieder zurückzuführen, indem im Organismus wieder ein gesundes Gleichgewicht hergestellt und die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden (Therapie). Das wichtigste dieses Ansatzes: Er kommt im Gegensatz zu synthetischen Arzneimittelwirkstoffen ohne toxische Nebenwirkungen aus.

Dabei geht es nicht um höchste Dosierung einzelner Mikronährstoffe, sondern um die Schaffung optimal sich ergänzender und damit wirksamer Synergien. Nur so können bestimmte Krankheiten natürlich und effektiv bekämpft werden.

Sehr wirksame biologisch aktive Pflanzenstoffe sind:

  • EGCG (Grüntee-Extrakt)
    – stark antioxidativ und zellschützend
  • Kurkumin (aus Wurzel des Gelbwurz / Kurkuma-Pflanze)
    – stark zellschützend, immunstärkend
  • Resveratrol (z.B. aus Japanischen Knöterich-Wurzeln, Weintrauben)
    – stark antioxidativ, unterstützt die Zellerneuerung
  • Kreuzblütler-Extrakt (Kohl, Brokkoli-Blätter, Karottenwurzeln)
    – keim., viren-, pilzhemmende Wirkung
  • Quercetin (z.B. aus Blüten des Japanischen Schnurbaums)
    – antioxidativ, blutdrucksenkend

Für eine gute Beratung über die Wirkungen von Mikronährstoff-Synergien in Prävention und Therapie ist es wichtig, diese Zusammenhänge ausreichend darzustellen. Unsere Stufenpläne bieten hier eine gute Unterstützung. Ein breiter Dosierungsspielraum ist dennoch, je nach Schweregrad der Erkrankung, gegeben. Wenn die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt ausgereizt ist (z.B. bei Vitamin C um 15 Gramm/Tag) oder es gesundheitliche Probleme gibt (z.B. durch die Folgen einer Chemotherapie), dann sind zusätzlich auch intravenöse Mikronährstoffgaben angezeigt. Die unter Umständen bei einer Krebsbehandlung erforderlichen Vitamin C-Mengen können vielfach sowieso nicht über das Verdauungssystem, geschweige denn allein aus der Nahrung aufgenommen werden. Bekannt ist, dass alternative Krebszentren in den USA Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium dieser Krankheit Mengen von 200 Gramm Vitamin C pro Tag infundiert verabreichen, also 2000-mal mehr als die Empfehlungen, an denen die Deutsche Gesellschaft für Ernährung festhält. Gestorben ist durch diese „überhöhten“ Vitamin-C-Gaben niemand.

 Tabelle 1

Betrachten wir nur die Präventation, so ist selbst hier die Zuführung von Mikronährstoffen allein über die Nahrung bei den meisten Menschen völlig unzureichend. Allein am Beispiel einiger hochwirksamer Phytobiologika wird dies deutliche (Tabelle 1).

Fortsetzung: „Angst vor Überdosierung und Nebenwirkungen von Mikronährstoffen?“

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Kategorie(n): Allgemein

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