Klagewelle

Boehringers gefährlicher Blutverdünner

Das Medikament Pradaxa senkt die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und wird von Boehringer Ingelheim als Mittel zur Verhinderung von Schlaganfällen und Thrombosen vertrieben. In den USA sind jedoch aufgrund der massiven Nebenwirkungen von Pradaxa inzwischen mehr als 2000 Schadensersatzklagen gegen den deutschen Pharmakonzern eingegangen. Das Präparat wird für schwere, teils tödliche Blutungen verantwortlich gemacht. Vergleichbare Konkurrenzprodukte, wie Bayer Xarelto oder Eliquis von Pfizer und Bristol-Myers Squibb, weisen ein ähnliches Blutungsrisiko auf. In einer Stellungnahme Mitte Februar gab sich Boehringer daher siegesgewiss: Man sei sich sicher, in den im August beginnenden Verfahren zeigen zu können, sehr sorgfältig und verantwortungsvoll in Forschung, Entwicklung und Vermarktung gearbeitet zu haben. Pradaxa sei in über 100 Ländern weltweit zugelassen und habe seit der Markteinführung im Jahr 2008 „rein rechnerisch […] gegenüber Nichtbehandlung schon mehr als 120.000 Schlaganfälle verhindert“. Und von diesen wäre ebenfalls ein hoher Anteil tödlich, rechtfertigte sich der Konzern. – Als Blockbuster trägt das Medikament maßgeblich zum Unternehmensgewinn bei. Im Jahr 2012 lag der Umsatz von Pradaxa immerhin bei 1,1 Milliarden Euro.

Kommentar von Rath international:

Der abschätzige Kommentar von Boehringer Ingelheim im Hinblick auf die arzneimittelbedingten Todesfälle ist nicht neu. Schon während der deutschen Marktzulassung sah der Konzern eine Größenordnung von 50 Pradaxa-Toten als durchaus „realistisch“ an (s.RI 04/2011). Tatsächlich zeigen die schweren Nebenwirkungen einer dauerhaften Anwendung synthetischer „Blutverdünner“, ganz gleich welcher Art, dass dieser pharmorientierte Ansatz ganz offensichtlich die falsche Form der „Vorbeugung“ ist. Nachweislich sind natürliche Mikronährstoffe in ihrer gezielten synergetischen Abstimmung solchen konventionellen Therapien weit überlegen, weil sie in der Lage sind, die Ursachen der Durchblutungsstörungen ohne das Risiko von gefährlichen Nebenwirkungen zu regulieren. Erfahren Sie mehr hierüber unter www.BodyXQ.org.

 

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Kategorie(n): Allgemein

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