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Schwere Nebenwirkungen einer MS – Standardtherapie

Gemeinsam mit der Europäischen Arzneimittelagenrur (EMA) warnt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor den möglichen Risiken einer Therapie mit Beta-interferonen zur Behandlung der chronischen Nervenerkrankung Multiple Sklerose. Es bestehe der Versacht, dass die gebräuchlichen Medikamente zwei gefährliche Nierenleiden verursachen könnten. Davon betroffen seien alle fünf in Deutschland zugelassenen Interferon-Präparate („Avonex“ und Plegridy„- von Biogen IDec, „Rebif“ – von Merck Sereno, „Betaferon“ – von Bayer, „Extavia“ – von Novartis). Mehrere Wochen bis Jahre nach Behandlungsbeginn könne es zu einem nephrotischen Syndrom kommen sowie zu potentiell tödlichen, thrombotischen Mikroangiopathien (TMA). Letztere sind gekennzeichnet durch arterioskleroseartige Verschlüsse kleiner Blutgefäße vor allem in der Niere und im Gehirn. Die Behörden warnten, nachdem mehrere – darunter auch tödliche – Fälle von TMA und von nephrotischem Syndrom gemeldet wurden. Den mit Interferonen behandelten Patienten wird nun zu einer regelmäßigen Überprüfung ihrer Nierenfunktion geraten, um TMA oder ein etwaiges nephrotisches Syndrom sofort behandeln zu können, wobei unter Umständen ein Plasmaaustausch erforderlich wird. Für beide Fälle lautet die Empfehlung, das Interferon abzusetzen. Nach Angaben der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) gibt es in Deutschland rund 130.000 MS-Erkrankte, weltweit etwa 2,5 Millionen.

Kommentar von Rath international:

Mit dem Hinweis, dass Multiple Sklerose noch immer als eine nicht heilbare Krankheit gilt, deren genaue Ursachen unverstanden sind, bekennen sämtliche Pharmahersteller von MS-Medikamenten freimütig, dass ihre Wirkstoffe lediglich eine symptomatische Therapie bieten. Die Behandlung mit Interferonen zielt auf das Immunsystem ab und zählt inzwischen zu den am häufigsten eingestzten MS-Arzneien. Mercks „Rebif“ erwirtschaftete im vergangenen Jahr stolze 1,86 Milliarden Euro Umsatz, Bayers „Betaferon“ rund 1 Milliarde. Im Unterschied zu den symptomorientierten Pharma-Wirkstoffen mit ihren gefährlichen Nebenwirkungen konnten zahlreiche klinische Studien einen erheblichen Nutzen von natürlichen Mikronährstoffen in der Behandlung von MS nachweisen, ohne dabei die riskanten Begleiterscheinungen mit sich zu führen. Andere Untersuchungen belegen eindrucksvoll, dass diese chronische Erkrankung des Nervensystems offenbar mit einem Defizit an bestimmten Vitaminen, Spurenelementen und anderen Mikronährstoffen einhergeht, deren zellschützende Funktionen wissenschaftlich längst bekannt sind.

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Kategorie(n): Allgemein

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