TYP – II – Diabetes

Zwei Antidiabetika fallen in der IQWiG-Bewertung durch

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erkennt sowohl bei „Vokanamet“ (Canagliflozin) als auch bei „Jardiance“ (Empagliflozin) keinen Zusatznutzen gegenüber den jeweiligen Vergleichstherapien. Beide Medikamente stammen aus der Klasse der SGTL2-Hemmer und wurden im April bzw. im Mai dieses Jahres (2014) für die Anwendung bei Typ II-Diabetikern zugelassen, die von einer Ernährungsumstellung und Bewegung nicht profitierten. In der Begründung des IQWiG heißt es, die Hersteller (zum einen Janssen-Cilaq, zum anderen Boehringer/Lilly) hätten für die Bewertung unzureichende oder sogar ungeeignete Dossiers vorgelegt. Auf Basis von nicht aussagekräftigen Studiendaten lasse sich kein angemessener Vergleich ziehen.

Kommentar von Rath international:

Bereits imkrankheit Mai hatte das Institut Dapagliflozin, einem ebenfalls aus der Klasse der SGTL2-Inhibitoren stammenden Wirkstoff, einen Zusatznutzen abgesprochen. Das Medikament „Invokana“ (Canagliflozin) hatte Janssen-Cilaq selbst wieder vom Markt genommen. Doch nicht nur innerhalb dieser Gruppe ist die Wirksamkeit der medikamentösen Diabetes-Therapien umstritten, auch und gerade weil sie außerstande sind, den mit einer diabetischen Stoffwechselstörung einhergehenden Mikronährstoffmangel auszugleichen. Daher sind es vor allem die Folgekrankheiten aus dem Bereich der Herz-Kreislauf-Komplikationen. die Diabetes mellitus zu einer so heimtückischen und auch kostspieligen Volkskrankheit machen. Dabei ist beispielsweise der Zusammenhang zwischen Diabetes und einem erhöhten Vitamin-C-Bedarf des Erkrankten schon seit fast achtzig Jahren dokumentiert! Dennoch wissen bis heute nur die wenigsten Ärzte, ja selbst ausgewiesene Diabetologen nicht, dass bereits einfaches Vitamin C imstande ist, die Wirkung von Insulin zu verbessern und somit dessen Bedarf erheblich zu reduzieren; geschweige denn sind sie mit der Bedeutung anderer Mikronährstoffe vertraut und können dieses fundamentale Wissen ihren Patienten nutzbar machen. Umso dringender ist es, dass wir diese Aufklärungsarbeit voranbringen.

Mehr Informationen hierzu unter:

http://www.warum-kennen-tiere-keinen-herzinfarkt.org

Über admin

http://www.gesundheit-machbar.de/wp-admin/edit-comments.php?p=78

Kategorie(n): Allgemein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.