Vitamin D: Begünstigt Mangel Entwicklung von Demenz-Erkrankungen?

Demenz und Alzheimer nehmen weiter zu. Etwa 1,2 Millionen in Deutschland leiden nach derzeitigem Kenntnisstand unter den typischen Symptomen von Demenz-Erkrankungen wie Gedächtnisverlust, Orientierungslosigkeit, Verwirrtheit und geistigem Verfall. Wie hoch die Dunkelziffer nicht diagnostizierter Fälle ist, ist kaum einschätzbar. Sie dürfte aber deutlich darüber liegen. Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen.

Nun legt eine neue Studie den Verdacht nahe, dass der Mangel an Vitamin D ein erheblicher Risikofaktor für den Verbreitungsgrad dieser Erkrankung ist. Sie bestätigt damit frühere Langzeituntersuchungen zu einem vielfach unterschätzten Vitamin, dessen Versorgungslage in hiesigen Breitengraden besorgniserregend ist.

Es ist schon erstaunlich, wie viel Aufmerksamkeit Vitamin D in den letzten Jahren zuteil wird. Der Grund: je mehr Untersuchungen diesem Vitamin gewidmet werden, desto deutlicher wird, welche Ausmaße ein Mangel nach sich ziehen kann. Seit langem schon ist es nicht ausschließlich die Knochenschwäche Osteoporos, die in einem offensichtlichen Zusammenhang mit einer Vitamin-D-Mangelversorgung steht. Auch Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch Krebs werden zunehmend diskutiert. Nun steht ein erhöhtes Demenzrisiko im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen.

Vitamin-D-Mangel trifft weite Teile der Bevölkerung:
Dabei ist Vitamin D kein Unbekannter. Große Teile der Bevölkerung wissen, dass Vitamin D – welches weiterhin auch den Ruf des „Sonnenvitamins“ genießt – zum täglichen Leben dazu gehören sollte. Während die Sommermonate gute Bedingungen schaffen, sich ausreichend mit diesem Vitamin zu versorgen, erschwert die kalte und dunkle Jahreszeit eine optimale Versorgungslage. Der Grund: Vitamin D wird durch Sonnenlicht auf die Haut aktiviert – vorausgesetzt, man gönnt seinem Körper ausreichend Sonne. Über die Ernährung sind überdies z.B. Fisch, Eier, Pilze oder Käse wertvolle Vitamin-D-Lieferanten. Dennoch: Die Situation zur Versorgungslage kann kaum als zufriedenstellend angesehen werden. In Deutschland gelten etwa 60 % der Bevölkerung als mangelversorgt. Stellt sich die berechtigte Frage, ob das Ausmaß verschiedener Gesundheitsprobleme – darunter das Demenzrisiko – mit dem weit verbreiteten Mangel in Verbindung steht.

Studie bestätigt: Geringe Vitamin-D-Werte erhöhen Demenzrisiko:
„Je weniger Vitamin D ältere Menschen im Blut haben, desto häufiger erkranken sie an Demenz“. Dieser oder ähnlicher Wortlaut zieht derzeit Kreise in zahlreichen Medien. Hintergrund ist eine Studie mit knapp 1700 Menschen im fortgeschrittenen Alter, deren Vitamin-D-Blutspiegel zu Beginn der Untersuchung und rund 6 Jahre später erneut bestimmt wurde. Das Ergebnis der Studie: ein niedriger Vitamin-D-Wert geht mit einem erhöhten Risiko für Demenz-Erkrankungen einher (Quelle: „Vitamin D and the risk of dementia and Alzheimer disease„; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25098535)

 Während zu Beginn der Untersuchung keiner der erfassten Teilnehmer an Demenz litt, lag die Zahl der Betroffenen nach durchschnittlich 5,6 Jahren bei 171 Demenz-Erkrankten- Besonders häufig mit 102 Betroffenen ist die Demenzform Alzheimer. Dass der Ausprägungsgrad eines Vitamin-D-Mangels zugleich auch das Risiko für eine Demenz erhöht, festigt die Annahme, dass eine Verbindung zwischen Vitamin-D-Mangel und der Krankheitsentwicklung besteht: niedrige Blutwerte mit einer Serumkonzentration* von 25 – 50 nmol/l zogen eine um 53 % erhöhte Wahrscheinlichkeit nach sich, an einer Demenz zu erkranken; sehr niedrige Serumswerte unterhalb 25 nmol/l erhöhten die Wahrscheinlichkeit um bis zu 125 %. (* Messparameter für den Vitamin-D-Status ist die 25(OH)D-Serumkonzentration, angegeben in Nanomol pro Liter. Werte über 75 nmol/l gelten allgemein als gut.)

Bereits frühere Untersuchungen, die sich beispielsweise auf die kognitiven Fähigkeiten älterer Menschen imZusammenhang mit der Vitamin-D-Versorgungslage konzentrierten, kamen zu einem vergleichbaren Schluss: nämlich dass geringe Vitamin-D-Serumgehalte mit kognitiven Beeinträchtigungen in Verbindung stehen. (Quelle: „Serum 25-hydroxyvitamin D concentration an cognitive impairment„; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19073839 und „Vitamin D and risk of cognitive decline in elderly persons„; http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20625021).

Die Beweislage zeigt abermals: Mikronährstoffe verdienen als natürliche Quelle zum Erhalt der Gesundheit besondere Aufmerksamkeit. Für zahlreiche Volkskrankheiten hat sich dieses Wissen bereits gefestigt. Dass offensichtlich auch der Demenz-Erkrankung mit Naturstoffen gegengesteuert und das Erkrankungsrisiko reduziert werden kann, dessen Ausmaße sich mit zunehmendem Alter der Menschen weiter auszudehnen drohen, ist ein weiterer wichtiger Triumpf der Naturheilforschung.

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Inkonsequent

Bestandsschutz verschlingen Milliarden

Ein Einsparpotential in Höhe von jährlich zwei Milliarden Euro für die Gesetzlichen Krankenkassen veranschlagt der aktuelle Bestandsmarktreport der Techniker Krankenkasse für den Fall, dass auch jene patentgeschützten Medikamente einer Nutzenbewertung unterzogen würden, welche vor dem Inkrafttreten des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG), also vor 2011, eine Marktzulassung erhalten haben. Zwar war für die so genannten Bestandsmedikamente ebenfalls eine derartige Überprüfung auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis vorgesehen, wie sie für Neuzulassungen eerfolgt, doch wurde dieses Verfahren im Frühjahr 2014 gestoppt. Begründet wurde diese politische Entscheidung mit der Furcht vor langwierigen Klagen durch die betroffenen Pharmaunternehmen. In dem vorauseilenden Rückzug sehen die Autoren der TK-Studie eine Verfehlung des Ziels einer qualitativen und wirtschaftlichen Arzneimittelversorgung. Stattdessen würden die Versicherten mit Ausgaben für Arzneimittel belastet, deren Zusatznutzen nicht nachgewiesen sei.

Kommentar von Rath international:

Die Studie unterstreicht einmal mehr die finanziellen Belastungen, die allen Versicherten einzig aus Gründen der Profitgier auferlegt werden. Die gefügige Rolle der Politik ist offenkundig. Alle Versprechen, den drohenden Kostenanstieg mit durchgreifenden „Jahrhundertreformen“ abwenden zu wollen, erweisen sich als zynische Luftnummer. Im vergangenen Jahr lagen die Arzneimittelausgaben der Kassen bei mehr als 30 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2014 nahmen diese Kosten bezogen auf den Vorjahreszeitraum um über 8 % zu und gehen somit ganz unmittelbar auf das Einknicken der Bundesregierung vor der Pharmalobby. Deutschland sticht mit seiner laxen Form der Preisregulierung unter anderen Ländern heraus. Während im staatlichen Gesundheitssystem Großbritanniens Medikamente grundsätzlich erst dann verschrieben werden können, wenn ein Zusatznutzen nachgewiesen und daraufhin ein Preis festgelegt wurde, so offerieert das deutsche AMNOG den Herstellern die Möglichkeit im ersten jahr nach Markteinführung mit völlig überzogenen Phantasiepreisen abzukassieren. Jüngstes Beispiel dafür ist das Hepatitis-C-Präparat „Sovaldi“ des US-Produzenten Gilead, welches bereits binnen drei Monaten, auf Platz drei der kostenintensivsten Arzneimittel aufgestiegen ist. In der Herstellung kostet eine Tablette 80 Cent; verkauft wird sie dagegen für 700 Euro, so dass eine Therapie mit 60.000 Euro pro Patient zu Buche schlägt.

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Gewarnt

Schwere Nebenwirkungen einer MS – Standardtherapie

Gemeinsam mit der Europäischen Arzneimittelagenrur (EMA) warnt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) vor den möglichen Risiken einer Therapie mit Beta-interferonen zur Behandlung der chronischen Nervenerkrankung Multiple Sklerose. Es bestehe der Versacht, dass die gebräuchlichen Medikamente zwei gefährliche Nierenleiden verursachen könnten. Davon betroffen seien alle fünf in Deutschland zugelassenen Interferon-Präparate („Avonex“ und Plegridy„- von Biogen IDec, „Rebif“ – von Merck Sereno, „Betaferon“ – von Bayer, „Extavia“ – von Novartis). Mehrere Wochen bis Jahre nach Behandlungsbeginn könne es zu einem nephrotischen Syndrom kommen sowie zu potentiell tödlichen, thrombotischen Mikroangiopathien (TMA). Letztere sind gekennzeichnet durch arterioskleroseartige Verschlüsse kleiner Blutgefäße vor allem in der Niere und im Gehirn. Die Behörden warnten, nachdem mehrere – darunter auch tödliche – Fälle von TMA und von nephrotischem Syndrom gemeldet wurden. Den mit Interferonen behandelten Patienten wird nun zu einer regelmäßigen Überprüfung ihrer Nierenfunktion geraten, um TMA oder ein etwaiges nephrotisches Syndrom sofort behandeln zu können, wobei unter Umständen ein Plasmaaustausch erforderlich wird. Für beide Fälle lautet die Empfehlung, das Interferon abzusetzen. Nach Angaben der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) gibt es in Deutschland rund 130.000 MS-Erkrankte, weltweit etwa 2,5 Millionen.

Kommentar von Rath international:

Mit dem Hinweis, dass Multiple Sklerose noch immer als eine nicht heilbare Krankheit gilt, deren genaue Ursachen unverstanden sind, bekennen sämtliche Pharmahersteller von MS-Medikamenten freimütig, dass ihre Wirkstoffe lediglich eine symptomatische Therapie bieten. Die Behandlung mit Interferonen zielt auf das Immunsystem ab und zählt inzwischen zu den am häufigsten eingestzten MS-Arzneien. Mercks „Rebif“ erwirtschaftete im vergangenen Jahr stolze 1,86 Milliarden Euro Umsatz, Bayers „Betaferon“ rund 1 Milliarde. Im Unterschied zu den symptomorientierten Pharma-Wirkstoffen mit ihren gefährlichen Nebenwirkungen konnten zahlreiche klinische Studien einen erheblichen Nutzen von natürlichen Mikronährstoffen in der Behandlung von MS nachweisen, ohne dabei die riskanten Begleiterscheinungen mit sich zu führen. Andere Untersuchungen belegen eindrucksvoll, dass diese chronische Erkrankung des Nervensystems offenbar mit einem Defizit an bestimmten Vitaminen, Spurenelementen und anderen Mikronährstoffen einhergeht, deren zellschützende Funktionen wissenschaftlich längst bekannt sind.

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Mikronährstoffe können das Wachstum sowie die Ausbreitung eines Lymphoms reduzieren.

Das Ergebnis der Forschung von Dr. Rath Research Institute, Santa Clara, California, USA

Alle drei Minuten erhält ein Mensch in der westlichen Welt die Diagnose Blutkrebs. Bei Blutkrebs werden folgende drei Artenunterschiede:

  • Krebs der weißen Blutzellen (Leukämie
  • Krebs des lymphatischen Systems (Lymphom) und
  • Knochenmark-Krebs (Myelom).

Ein Lymphom ist eine Krebserkrankung des Immunsystems, bei der die Lymphozyten (eine Untergruppe der weißen Blutzellen) betroffen sind und sich die Lymphknoten vergrößern. Diese Vergrößerung verursacht keine Schmerzen, im Gegensatz zu den schmerzhaft vergrößerten Lymphknoten im Falle einer Infektion.

Mikronährstoffe können das Wachstum sowie die Ausbreitung eines Lymphoms reduzieren

Ly 1Schmerzhafte Vergrößerungen der Lymphknoten am Hals, in den Achselhöhlen und in der Leistengegend sind meist eines der Anfangssymptome von Lymphomen und gehen mit Gewichtsverlust, nächtlichem Fieber und anderen Symptomen einher.

Laut Globocan¹ – Schätzungen wurden 2012 in Europa 93.518 Fälle an NHL (Non-Hodgkin-Lymphom) diagnostiziert. Weltweit gehört dieses Lymphom zu den zehnthäufigsten diagnostizierten Krebsarten. Bei neunzig Prozent der Lymphom-Erkrankungen handelt es sich um ein Non-Hodgkin-Lymphom, die restlichen zehn Prozent sind Hodgkin-Lymphome.

Abgesehen von der Stammzellen-Transplantation sind die konventionellen Behandlungsansätze bei Lymphomen und bei Leukämie während der vergangenen Jahre gleich geblieben. Die konventionellen Behandlungsansätze umfassen

  • Chemotherapie,
  • Bestrahlung und
  • Immuntherapie.

Diese Ansätze konnten weder das erneute Auftreten von Lymphomen noch die Überlebensrate der Patienten deutlich verändern.

Nachdem wir erfolgreich eine Mikronährstoff-Mischung bei verschiedenen Krebsarten getestet haben, haben wir die Kombination von Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und weiteren Mikronährstoffen bei zwei der aggressivsten Zell-Linien des Non-Hodgkin-Lymphoms untersucht.²

Bei der Förderung des Wachstums und der Verbreitung aller Krebsarten gelten Matrix-Metalloproteinase Enzyme (MMP-Enzyme) als Schlüsselkomponenten. Die genaue Rolle von MMP wurde jedoch erst vor kurzem identifiziert, als erhöhte MMP-Sekretmengen in hochaggressiven Non-Hodgkin-Lymphomen festgestellt wurden.

Wir konnten mit unserer Mikronährstoff-Kombination erfolgreich die Produktion von MMP-Enzymen bei den getesteten NHL-Krebsformen stoppen und zudem deren Ausbreitung z.T. vollständig blockieren.

Ferner führte diese Mikronährstoff-Kombination zum fast vollständigen Absterben (Apoptose) der getesteten Lymphom-Krebszellen. In einer weiteren Studie³ haben wir bewiesen, dass diese Mikronährstoffe die Entzündungsmarker (COX-2) signifikant senken und gleichzeitig sowohl die Blutversorgung des Tumors (Angiogenese) als auch das Tumorwachstum reduzieren konnten. Aufgrund ihrer Krebserkrankung und der enormen Nebenwirkungen der herkömmlichen Behandlung, v.a. der Chemotherapie, kommt es bei Krebspatienten zu einem Mangel an Mikronährstoffen.

Ly 2

Unsere Forschungsergebnisse belegen eindrucksvoll, dass die Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen die Behandlungserfolge von Lymphom-Patienten signifikant verbessert.

Quelle:
1. globocan.iarc.fr,
2. Roomi MW et al, Exp Oncol. 2009 Sep; 31(3):149-155,
3. Roomi MW et al, Exp Oncol. 2013 Sep; 35(3):180-186.

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Können Mikronährstoffe einen unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) verringern?

Einer von 200 Menschen dieser Erde leidet derzeit an Vorhofflimmern. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit etwa 33,5 Millionen Menschen von dieser Form des unregelmäßigen Herzschlags (Arrhythmie) betroffen, die damit eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt ist. Da die herkömmliche Medizin derzeit keine ursächliche Behandlung des Vorhofflimmerns kennt, sind neue Forschungsrichtungen dringend geboten.

Herz 1Patienten mit Vorhofflimmern haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Embolien oder Schlaganfälle. Darüber hinaus ist die Behandlung von Vorhofflimmern und den Folgeerkrankungen mit Milliardenkosten für Patienten und das Gesundheitswesen verbunden. Die Kosten der medizinischen Versorgung, die allein mit der Behandlung von Vorhofflimmern verbunden sind, betragen in der EU jährlich ca. 13,5 Milliarden Euro und in den USA sogar 26 Milliarden Dollar.

Vorhofflimmern tritt auf, wenn die Zellen, die die biologische Elektrizität des Herzschlags erzeugen oder leiten, nicht optimal funktionieren. Ein schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, Herzrasen, Schwindel sowie . in schweren Fällen – Atemnot und Schmerzen in der Brust sind typische Symptome dieser Erkrankung.

Vorhofflimmern betrifft nicht nur ältere Menschen mit Diabetes, hohem Blutdruck oder Schilddrüsenproblemen. Auch junge Menschen, vor allem junge Frauen, aber auch Sportler, sind davon betroffen. Ebenso erhöht die Einnahme von Pharma-Präparaten, wie z.B. Schmerzmittel, Antibiotika, Anmtidepressiva, sowie die Chemotherapie, das Risiko für Arrhythmien.

Wenn Sie an unregelmäßigem Herzschlag leiden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Seien Sie jedoch nicht überrascht, wenn die herkömmliche Medizin die entscheidende Ursache auf Zellebene nicht identifizieren kann: Viele Ärzte kennen den Mangel an Bioenergie in Herzmuskelzellen als Ursache von Störungen der elektrischen Reizbildung und -leitung (noch)nicht. Gewöhnlich werden Hezrhythmusstörungen deshalb lediglich durch symptomorientierte Präparate (sog. Antiarrhythmika) behandelt, die z.T. wiederum mit erheblichen Nebenwirkungen behaftet sind.

Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts gingen der Frage nach, ob die Fehlfunktion der Herzmuskelzellen bei Arrhythmien auf langfristigen Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen zurückzuführen ist, die ja als Hauptträger von Bioenergie im Zellstoffwechsel bekannt sind. Ein solcher Mangel beträfe narütlich besonders die „elektischen“ Zellen des Herzens, die große Mengen an Energie benötigen, um den elektrischen Impuls für einen Herzschlag zu erzeugen. Eine optimale Bioenergie-Erzeugung in den Zellen hängt von Mikronährstoffen wie Vitamin C, Lysin, Coenzym Q10, Carnitin, den B-Vitaminen und anderen ab.

Zur Beantwortung dieser Frage wurde eine klinische Studie* mit 131 Patienten mit Vorhofflimmern durchgeführt. Sie nahmen allesamt herkömmliche Pharma-Präparate ein – mit begrenztem Erfolg. Die Studienteilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Hälfte der Patienten erhielt eine Mikronährstoff-Kombination, die andere Hälfte ein identisch aussehendes Placebo.

Die Auswertung der Studie nach 3 Monaten zeigte, dass bei den Teilnehmern, die zusätzlich Mikronährstoffe nahmen, deutlich weniger Phasen von Herzrhythmusstörungen auftraten. Nach sechs Monaten Nahrungsergänzung waren die Episoden von Herzrhythmusstörungen gegenüber der Kontrollgruppe um fast die Hälfte (43 %) verringert. Zudem wurde in dieser Gruppe eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität dokumentiert.

Die Ergebnisse dieser klinischen Studie bestätigen ddie Bedeutung von Mikronährstoffen im Energiestoffwechsel der Herzmuskelzellen und geben Millionen Menschen mit Vorhofflimmern neue Hoffnung.

* M. Rath, T. Kalinovsky, A. Niedzwiecki. Journal of the American Nutraceutical Association 2005, 8 (3): 19-25

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Gesundheit fördern mit Fischöl oder Algen!

Es steht vollkommen außer Frage: Omega-3-Fettsäuren sind ein wichtiger Baustein für gesunde Zell-Funktionen in unterschiedlichsten Bereichen unseres Körpers; sei es das Gehirn, dessen Funktion durch Omega-3-Fettsäuren unterstützt wird, das Herz-Kreislauf-System oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes im Mutterleib. Allesamt profitieren sie von einer ausreichenden Versorgung mit dieser Nährstoffgruppe. Als wirksamste Formen gelten die Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure, deren Versorgung auf verschiedenen Wegen sichergestellt werden kann.

Für viele Menschen ist Fisch die Hauptbezugsquelle für essentielle Omega-3-Fettsäuren. Zahlreiche Fischarten sind durch einen guten Gehalt an den Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaen- (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) eine wertvolle Bereicherung des Speiseplans. Der Grund: Mikroalgen sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für viele Meeresbewohner. Mit diesen Algen nehmen Fische Omega-3-Fettsäuren auf und reichern sie in sich an. Algen können somit als ursprüngliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren angesehen werden.

Als weitere Quelle zur Versorgung des Menschen werden auch pflanzliche Öle wie z.B. Leinöl oder Sojaöl eingesetzt. Sie beliefern den Körper mit der sogenannten alpha-Linolensäure (ALA). Diese ist im Vergleich zu EPA und DHA nicht so biologisch wirksam, genießt aber dennoch gutes Ansehen. Einer der Gründe: ALA ist Ausgangssubstanz für die körpereigene Bildung des bio-aktiveren EPA und DHA. Die Umwandlung ist jedoch nur bedingt möglich und die Verfügbarkeit der essentiellen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA gegenüber einer fischreichen Kost vergleichsweise geringer.

Omega 3 für die Gesundheit

Es gibt unzählige Untersuchungen und Belege zum Nutzen essentieller Omega-3-Fettsäuren. Der wohl größte Beweis wurde durch eine ganze Bevölkerungsgruppe erbracht und hat als „Grönland-Paradox“ von sich reden gemacht. Der Hintergrund: Trotz extrem fett- und cholesterinreicher Kost traten Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei arktischen Völkern selten auf. Und fettreich war die Kost der Inuit, denn letztendlich sind fetter Fisch, Robben und Walfleisch typisch für die traditionelle Ernährung dieser Volksgruppe. Erst in den 1950er Jahren ist man durch diese Beobachtung den Omega-3-Fettsäuren auf die Spur gekommen. Seither sind zig Studien und Beobachtungen gefolgt, die keinen Raum mehr für Zweifel am Wert dieser Nährstoffgruppe lassen. Wenngleich die Liste sehr lang ist, konzentrieren wir uns nachfolgend zunächst auf drei der am besten untersuchten Bereiche.

Omega 3 im Herz-Kreislauf-System

Ein intensiv erforschter Bereich im Hinblick auf den Nutzen von Omega-3-Fettsäuren sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ergebnis der Forschung: EPA und DHA sind in ihrer Wirksamkeit bestätigt – sowohl präventiv als auch im Rahmen einer Anschlussbehandlung. Dies ist auf mehrere, sich gegenseitig ergänzende Effekte zurückzuführen:

Gute Fließeigenschaften des Blutes sind eine Voraussetzung dafür, dass selbst kleinste Blutgefäße durchflossen werden können. Omega-3-Fettsäuren fördern die Durchblutung. Ferner können Omega-3-Fettsäuren der Bildung von Blutgerinnseln vorbeugen. Sie arbeiten als natürliche Gerinnungshemmer, indem sie die für die Blutgerinnung verantwortlichen Blutplättchen daran hindern zu verklumpen. Im Rahmen des Triglycerid- und Cholesterinspiegels können Omega-3-Fettsäuren helfen, erhöhte Blutfettspiegel zu senken und den LDL/HDL-Quotienten zu verbessern. So können sie z.B. die Produktion von Triglyceriden in der Leber verringern. Durch die Erhöhung des „guten“ HDL-Cholesterins wird eine Verschiebung des LDL/HDL-Quotienten zu Gunsten des HDL erreicht.

Omega 3 bei entzündlichen Erkrankungen

Der Blick auf die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren bei entzündlichen Erkrankungen führt uns zurück in die Arktis: Die Inuit erkranken deutlich seltener an entzündlichem Rheuma und anderen chronisch-entzündlichen Erkrankungen als andere, im Binnenland lebende Volksgruppen. Zurückgeführt wird dies ebenfalls auf die traditionell fischreiche Ernährung.

Omega-3-Fettsäuren hemmen im Wettstreit mit anderen Fettsäuren die Bildung sogenannter Entzündungsmediatoren (Entzündungsvermittler). Entzündungsmediatoren sind körpereigene Stoffe, die eine Entzündungsreaktion in unserem Körper einleiten und aufrechterhalten. Eine Ausgangssubstanz für die Bildung von Entzündungsmediatoren ist Arachidonsäure. Sie bindet in Zellmembranen an und wird dort „eingelagert“. Bei einer Reizung wird sie durch enzymatische Prozesse wieder freigesetzt und in Entzündungsmediatoren umgewandelt, mit der möglichen Folge einer sich verstärkenden Entzündung und stärkeren Schmerzen.

Ein natürlicher Gegenspieler ist die Omega-3-Fettsäure EPA. EPA bindet an den gleichen Rezeptoren in den Zellmembranen an wie Arachidonsäure und konkurriert um die gleichen Enzyme. Folgerichtig führt eine höhere EPA-Zufuhr dazu, dass Arachidonsäure auf ihrem Stoffwechselweg verdrängt wird. Die Entzündungsaktivität und damit verbundenen Schmerzen können gehemmt werden. Nicht umsonst lautet eine häufige Empfehlung: Wer unter Rheuma leidet, sollte für eine möglichst regelmäßige Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren sorge tragen.

Omega 3 für Gehirn- und Nervenzellen

Die positiven Wirkungen bei Aufmerksamkeitsstörungen, Demenzerkrankungen und anderen mit dem Gehirn in Verbindung stehenden Gesundheitsproblemen brachten Fisch den Ruf einer wichtigen „Gehirnnahrung“ ein. Zahlreiche Fakten bekräftigen den Wert einer fisch- und somit fischölreichen Ernährung für eine gesunde Gehirnfunktion. So liegen beispielsweise die Erkrankungsraten in Bezug auf das Gehirn in fischarmen Regionen zum Teil deutlich über den Raten in Regionen, wo regelmäßig fettreicher Fisch verzehrt wird.

Unser Gehirn und Nervensystem besteht zu hohen Anteilen aus Fett. Damit unser Gehirn fit und leistungsfähig bleibt, benötigt es die essentiellen Fettsäuren DHA und EPA. Große Anteile der Fettmassen unseres gesamten Nervensystems und des Gehirns bestehen aus DHA. Der oftmals verliehene Titel „Gehirnfettsäure“ ist somit durchaus bezeichnend für einen großen Wirkbereich der Omega-3-Fettsäure DHA. Sie wird in die Membranen der Gehirnzellen eingebaut, wo sie für die normale Entwicklung und Funktion (z.B. Übertragung elektrischer Impulse) der Nervenzellen des Gehirns sorgt. Eine wachsende Anzahl an Studien untermauert diese Erkenntnis und belegt, dass Omega-3-Fettsäuren in jedem Lebensstadium – angefangen vom ungeborenen Kind bis ins hohe Alter – für ein optimal funktionierendes Ghirn enorm wichtig sind.

Gut versorgt mit Omega 3

Omega-3-Fettsäuren nehmen einen festen Platz in der Liste der Nährstoffe ein, die unsere Körperzellen regelmäßig in ausreichendem Maße benötigen. Wie bei vielen anderen Nährstoffen auch, kann der Bedarf an essentiellen Fettsäuren durchaus variieren. Präventives Denken erfordert eine gute und regelmäßige Versorgung, wie sie etwa durch 1 – 2 Mahlzeiten pro Woche mit Fisch erreichbar ist. Ein erhöhter Bedarf kann u.a. die Folge oder ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen sein oder von bestimmten Lebensabschmitten und -umständen (Schwangerschaft) ausgehen.

Bei einer fischfreien Kost, wie dies bei einer vegetarischen Ernährunghsweise oftmals der Fall ist, ist die Suche nach Alternativen durchaus berechtigt. Pflanzliche Öle und Fette haben dann oftmals einen hohen Stellenwert für die Omega-3-Versorgung. Wie eingangs beschrieben, liefern pflanzliche Öle und Fette die mehrfach ungsättigte Fettsäure ALA. Sie nimmt – neben direkten Funktionen im Stoffwechsel – als Ausgangssubstanz für die körpereigene Bildung in EPA und DHA eine wichtige Position ein. Die körpereigene Umwandlung ist jedoch begrenzt. Dem steht neben dem Wunsch nach einer guten Grundversorgung oftmals jedoch die Situation eines erhöhten Bedarfs gegenüber.

Wer sich mit diesem Bewusstsein auf die Suche nach weiteren vegetarischen Alternativen begibt, kann im Segment der Nahrungsergänzungsmittel erfolgreich sein. Zwischenzeitlich stehen neben einem guten Angebot an hochwertigen Fischölen auch pflanzliche Präparate zur Verfügung, die für eine ergänzende Versorgung mit den biologisch aktiveren Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA eingesetzt werden können. Diese basieren in der Regel auf Mikroalgen und können eine wertvolle Bereicherung einer vegetarischen Ernährung sein.

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Große Koalition

Pharma- statt Gesundheitspolitik

Was die Bedeutung des „Pharma-Standortes-Deutschland“ angeht, besteht zwischen Unionsparteien und Sozialdemokraten Einvernehmen. Geräuschlos ebneten die Koalitionsverhandlungen den Weg für einen erneuten Deal mit der Pharmaindustrie. Das den Herstellern zu schaffen machende Nutzenbewertungsverfahren soll erheblich eingeschränkt werden. Gänzlich unangetastet von dieser Überprüfung auf Scheininnovationen bleiben künftig die so genannten Bestandsmedikamente. Laut dem erst 2011 in Kraft getretenen Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) war eigentlich auch deren Nutzenbewertung vorgesehen. Doch um etwaigen juristischen Schwierigkeiten vorzubeugen, wolle man nur die frühe Nutzen Bewertung für neu auf den Markt kommende Arzneimittel beibehalten. Im Gegenzug werde aber das seit 2009 geltende Preismoratorium und der seit 2010 auferlegte Zwangssbschlag für patentgeschützte Medikamente über das Jahr 2013 hinaus (bis mindestens 2015) weitergeführt, allerdings bei einer Absenkung von 16 auf 7 Prozent, also nur knapp oberhalb des gesetzlich festgeschriebenen Sockelbetrags von sechs Prozent!

Kommentar von Rath international:

Am Nasenring durch die Manege! – So lassen sich wohl am ehesten die Regierungsabmachungen von CDU/CSU und SPD beschreiben. Mit ihrer Bereitwilligkeit zum Kuhhandel folgten die pflichteifrigen Koalitionäre der durchsichtigen Argumentation der Pharmalobbyisten, wonach eine Überprüfung des Bestandsmarktes überflüssig sei, weil ohnehin viele der Patente bis 2019 ausliefen. Dabei ist die Aussetzung der Prüfverfahren aus wissenschaftlicher Sicht alles andere als nachvollzihbar, lauern doch gerade unter den bereits etablierten Medikamenten etliche, welche etweder gar keinen Zusatznutzen aufweisen oder von denen sogar bekannt ist, dass sie mehr schaden als nutzen, welche aber gleichwohl den Pharmafirmen kräftige Profite erbringen und daher entsprechend hartnäckig verteidigt werden. Der Versuch, den verlängerten, aber um mehr als die Hälfte zusammengestrichenen Zwangsrabatt als ein ebenbürtiges Ordnungs- und Sparinstrument verkaufen zu wollen, entpuppt sich angesichts der anhaltenden Milliardengewinne der Pharmaindustrie als lächerliches Blendwerk, um noch den Anschein zu wahren. Das dazu passende Getöse liefern die Lobbyisten in geradezu perfekter Choreographie ab. Nicht zuletzt mit Blick auf die letztjährig zustande gekommenen Überschüsse bei den Gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von rund 30 Mrd. Euro tönt aus dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) das Jammergeschrei von „nicht mehr zu schulternden Belastungen für die Unternehmen“ und die vfa-Vorsitzende Birgit Fischer schwadroniert von der Pharma als auserkorenem Sündenbock, sieht wegen eines „von oben verordneten Preisverfalls“ die Grundrechte verletzt und droht gewohnheitsgemäß mit dem Abbau von Arbeitsplätzen.

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Biligstudien

Medikamententests auf dem Rücken von Patienten

Immer mehr große Pharmafirmen weichen mit ihren klinischen Arzneimittelprüfungen in Staaten aus wie Russland, die Ukraine, Weißrussland, Moldawien, China oder Indien. Zuletzt war die Anzahl klinischer Studien in der EU um ein Viertel gesunken. In den Schwellenländern nutzen die Unternehmen gezielt die Notlage von Probanten aus. Neben der weitaus leichteren Rekrutierung von Studienteilnehmern profitieren sie zudem von den im Vergleich zu EU-Staaten deutlich niedrigeren Schutzstandards sowie von der mitunter prekären Gesundheitsversorgung. Zu den effektiven Kostenvorteilen kommt eine erhebliche Beschleunigung im Zulassungsverfahren. Dass bei diesen Testreihen frisierte Ergebnisse, offenkundig gefälschte Daten und sogar frei erfundene „Phantompatienten“ in Kauf genommen werden, ist keineswegs selten. Nur zu gut wissen die Beteiligten – Ärzte und Patienten -, welche Ergebnisse gewünscht werden, um auch noch künftig mit derartigen Studien bedacht zu werden. Eine unabhängige Kontrolle der Arzneimitteltests seitens der Aufsichtsbehörden oder durch Ethikkommissionen existiert vielfach nur auf dem Papier, und das mittlerweile gut organisierte Netz von eigens geschaffenen Subunternehmen, welche im Auftrag der Pharmakonzerne die Durchführung der Studien vor Ort organisieren, ermöglicht der Korruption ein leichtes Spiel. Leidtragende sind in erster Linie jene Studienteilnehmer, die mit den Nebenwirkungen der neuen Wirkstoffe zurechtkommen müssen, meist ohne überhaupt zuvor ausreichend über ihre Patientenrechte unterrichtet worden zu sein und ohne jede Aussicht auf angemessene Entschädigungszahlungen. Letztlich betreffen die fragwürdig zustande gekommenen Daten alle Patienten weltweit, die auf eine fundierte Studiengrundlage und ein ordentliches Zulassungsverfahren vertrauen.

Kommentar von Rath international:

Der auswuchernde Trend zur Verlagerung von Arzneimitteltests in Schwellenländer ist weniger das Resultat der weltweiten wirtschaftlichen Ungleichheit. Der treibende Mechanismus hinter solchen menschenverachtenden Experimenten basiert auf dem Geschäftsmodell der Pharmaindustrie selbst, welches auf Investment anstatt auf Gesundheit ausgerichtet ist und nur mithilfe von patentfähigen, also neuen synthetischen Substanzen funktionieren kann. Es sagt viel über die Rolle der EU-Kommission aus, wenn diese angesichts der jetzigen Situation laut darüber nachdenkt, die hiesingen Standards zu senken, angeblich um die Pharmafirmen dazu zu motivieren, ihre klinischen Studien wieder verstärkt im Eu-Raum durchzuführen.

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Klagewelle

Boehringers gefährlicher Blutverdünner

Das Medikament Pradaxa senkt die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und wird von Boehringer Ingelheim als Mittel zur Verhinderung von Schlaganfällen und Thrombosen vertrieben. In den USA sind jedoch aufgrund der massiven Nebenwirkungen von Pradaxa inzwischen mehr als 2000 Schadensersatzklagen gegen den deutschen Pharmakonzern eingegangen. Das Präparat wird für schwere, teils tödliche Blutungen verantwortlich gemacht. Vergleichbare Konkurrenzprodukte, wie Bayer Xarelto oder Eliquis von Pfizer und Bristol-Myers Squibb, weisen ein ähnliches Blutungsrisiko auf. In einer Stellungnahme Mitte Februar gab sich Boehringer daher siegesgewiss: Man sei sich sicher, in den im August beginnenden Verfahren zeigen zu können, sehr sorgfältig und verantwortungsvoll in Forschung, Entwicklung und Vermarktung gearbeitet zu haben. Pradaxa sei in über 100 Ländern weltweit zugelassen und habe seit der Markteinführung im Jahr 2008 „rein rechnerisch […] gegenüber Nichtbehandlung schon mehr als 120.000 Schlaganfälle verhindert“. Und von diesen wäre ebenfalls ein hoher Anteil tödlich, rechtfertigte sich der Konzern. – Als Blockbuster trägt das Medikament maßgeblich zum Unternehmensgewinn bei. Im Jahr 2012 lag der Umsatz von Pradaxa immerhin bei 1,1 Milliarden Euro.

Kommentar von Rath international:

Der abschätzige Kommentar von Boehringer Ingelheim im Hinblick auf die arzneimittelbedingten Todesfälle ist nicht neu. Schon während der deutschen Marktzulassung sah der Konzern eine Größenordnung von 50 Pradaxa-Toten als durchaus „realistisch“ an (s.RI 04/2011). Tatsächlich zeigen die schweren Nebenwirkungen einer dauerhaften Anwendung synthetischer „Blutverdünner“, ganz gleich welcher Art, dass dieser pharmorientierte Ansatz ganz offensichtlich die falsche Form der „Vorbeugung“ ist. Nachweislich sind natürliche Mikronährstoffe in ihrer gezielten synergetischen Abstimmung solchen konventionellen Therapien weit überlegen, weil sie in der Lage sind, die Ursachen der Durchblutungsstörungen ohne das Risiko von gefährlichen Nebenwirkungen zu regulieren. Erfahren Sie mehr hierüber unter www.BodyXQ.org.

 

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Angst vor Überdosierung und Nebenwirkungen von Mikronährstoffen?

Fortsetzung

Unbegründet!

Die immer wieder verbreiteten Gerüchte von Warnungen über Vitamin-Überdosierungen haben nur das Ziel, Angst und Unsicherheit zu säen. Der Grund ist ein rein kommerzieller, insbesondere für „Big-Pharma“. Den Menschen soll weiter verschleiert werden, dass es eben diese hochwirksamen, nebenwirkungsfreien und auch entschieden preisgünstigeren Alternativen zu vielen Medikamenten gibt. Da Mikronährstoffe natürliche und naturidentische Stoffe, im Gegensatz zu den meisten chemisch hergestellten Medikamenten sind, weiß unser Organismus damit umzugehen. Falls wirklich einmal eine Menge eines zugeführten Mikronährstoffes momentan nicht im Stoffwechsel benötigt wird, so erfolgt die Ausscheidung einfach auf natürlichem Wege, ohne Nebenwirkungen. Im Gegensatz dazu sind in den vergangenen 10 Jahren Millionen Menschen an den Folgen von nebenwirkungen von Medikamenten gestorben, an einer Vitaminüberdosierung jedoch keiner.

Es kann also nicht passieren, dass es infolge einer möglicherweise höheren Einnahme von Zell-Vitalstoffen zu ernsten Problemen kommen könnte. Im Gegenteil, optimal aufeinander abgestimmte Zell-Vitalstoff-Synergien beinhalten Mikronährstoffe, die auf die Bedürfnisse des Organismus abgestimmt sind und von ihm für verschiedene Stoffwechselprozesse genutzt werden.

Weitere Informationen:

Doll R., Peto R. The causes of cancer: quantitative estimates of avoidable risks of cancer in the United States today. J. Natl Canser Inst. 1981; 66:1191-1265.

World Cancer Research Fund/American Institute for Cancer Research. Food, Nutrition and Prevention of Cancer. AGlobal Perspective. 1997.

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