1.) Was geschieht mit uns?

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        Man wird das Gefühl nicht los, das sich das Rad der Zeit immer schneller dreht und dass die meisten Menschen nicht bereit sind, aus den daraus resultierenden Fehlern, etwas zu lernen. Unsere Zeit heute ist  geprägt von Unrast, Ungeduldigsein, Hektik, ärgerlichem  Streß und vielen weiteren schädlichen Faktoren. Die zwangsläufige Folge davon ist, dass sich nicht nur unsere Lebensqualität sondern auch unsere Gesundheit sehr verschlechtert hat.

Ein weiterer Faktor ist die heutige Ernährung.
In einem Bericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. steht: Der Durchschnittsbürger ißt zwar mehr als ihm gut tut, bekommt aber offensichtlich nicht genug der lebensnotwendigen Nährstoffe. Vor allem mangelt es ihm an Kalzium, Magnesium, Eisen, Jod, Zink, Antioxidantien und den meisten Vitaminen des sogenannten Vitamin B Komplexes.
Dazu muß man wissen, daß der weitverbreitete Gebrauch chemischer Dünger es den Landwirten ermöglicht, „gesund aussehende“ Nahrungsmittel aus den Böden zu produzieren, deren Nährstoffgehalt bereits erschöpft ist. Die restlichen Nährstoffe werden dann durch sogenannte Herstellungverfahren wie z.B. „haltbar machen, einfrieren, erhitzen, in Dosen verpacken, einfärben, etc. vernichtet.

Die Fragen sind:
„Können wir etwas unternehmen, damit es uns wieder besser geht?“

„Was steckt hinter alledem?“

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„Wir müssen unser Bewußtsein stärken!“

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FOLGENREICH

„Alltägfliche“ Medikamente steigern Demenz-Risiko

Eine im Fachjournal JAMA Internal Medicine veröffentlichte US-amerikanische Studie deutet verstärkt darauf hin, dass Arzneimittel aus der Gruppe der Anticholinergika die Wahrscheinlichkeit erhöhen, im Alter an Demenz zu erkranken. Dieses Risiko wird umso größer, je dauerhafter die Einnahme ist. Währte diese zwischen ein und drei Jahren, betrug das Demenz-Risiko 23 Prozent. Dauerte die Einnahme länger als drei Jahre an, erreichte es bereits 54 Prozent. Beobachtet wurden 3.434 Probanden ab 65 Jahren ohne Anzeichen von Demenz zu Studienbeginn. Der durchschnittliche Beobachtungszeitraum lag bei etwa 7,3 Jahren. Beinahe ein Fünftel der Teinehmer (797) erkrankte im Verlauf der Studie an Demenz. Zwar könne aus der Studie kein eindeutig kausaler Zusammenhang abgeleitet werden, jedoch belegen die Daten, dass die Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten infolge der Einnahme von Anticholinergika offenbar nicht – wie bislang angenommen – auf den unmittelbaren Anwendungszeitraum beschränkt sei, sondern permanente Veränderungen nach sich ziehe. Zu den am häufigsten eingesetzten Arzneimitteln mit anticholinergen Effekt zählen vor allem trizyklische Antidepressiva, Antihistaminika (zur Behandlung von Heuschnupfen und Allergien) sowie Muscarinrezeptor-Antagonisten (u. a. als Begleittherapie bei Inkontinenz).

Rath international:

Beunruhigend ist nicht allein, dass fast ein Fünftel der betreffenden Medikamente ohne Verschreibung erhältlich sind. Berücksichtigt man die Einsatzbereiche, wird deutlich, wie leicht es ist, stattdessen auf wirksame Alternativen aus dem Bereich der Mikronährstoff-Synergien zurückzugreifen. So ist beispielsweise im Fall von allergischen Erkrankungen der gesteigerte Bedarf an Vitamin C bekannt und sein Nutzen eindeutig belegt. Auch die immunsystemstärkenden bzw. -modulierenden Eigenschaften verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe sind durch die Forschung hinreichend nachgewiesen. Einfluss von Vitamin D, essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren und weiteren Mikronährstoffen bei Depressionen. Schließlich zeigen auch bei der Demenz selbst zahlreiche Studien nicht nur den vorbeugenden Charakter von bestimmten Mikronährstoffen, sondern auch in der Therapie fand ihre Überlegenheit mehrfache Bestätigung (z.B. biologischer Abbau der neurotoxischen Eiweißablagerungen bei Alzheimer durch EGCG).

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AMNOG

Und Schluss mit den Scheininnovationen!?

Die Bilanz des Berichts, den die Krankenkasse DAK im Februar vorstellte, fällt vernichtend aus. Untersucht wurde, inwieweit sich das Verordnungsverhalten aufgrund der Einführung der wissenschaftlichen Kosten-Nutzen-Analyse von Medikamenten geändert hat. Oder eben nicht. Denn zwar weisen 58 auf ihren therapeutischen Mehrwert hin überprüften Wirkstoffen, die inzwischen 2011 und 2013 neu auf den Markt gelangten, etwa die Hälfte keinerlei Zusatznutzen für die Patienten auf, trotzdem seien laut DAK-Bericht während der ersten vier Jahre seit Inkrafttreten des AMNOG auch solche Präparate weiterhin und sogar „häufig“ von Ärzten verschrieben worden. Gerade so, als ob die Informationen über die wissenschaftlichen Bewertungen völlig an ihnen vorüber gegangen wären.

Das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) wurde im Jahr 2010 von der schwarz-gelben Koalition mit der Verheßung verabschiedet, das Gesundheitssystem von den explodierenden Kosten entlasten zu wollen, welche durch die ungezügelte Preisgestaltung neuer Medikamente entstehen. Blieb es bis dahin allein dem Hersteller überlassen, den Preis für sein Arzneimittel festzulegen, haben die Gesetzlichen Krankenkassen seither die Möglichkeit, über den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) bei der Preisfindung mitzuwirken und Rabatte auszuhandeln. Grundlage sind die vom G-BA in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Nutzenbewertungen. Gleichwohl haben die GKV-Ausgaben für Arzneimittel fortwährend zugelegt: von 29,1 Mrd. € (in 2011) auf 30,3 Mrd. € (in 2013), mit einer erneuten Steigerung auf 31,4 Mrd. € (in 2014). Unverändert bleiben die sogenannten „innovativen“ Arzneimittel die größten Kostentreiber.

Kommentar von Rath international:

Das AMNOG mag grundsätzlich in die richtige Richtung gehen. Allerdings enthielt es von Anfang an gravierende Schlupflöcher, deren Zustandekommen kaum ohne die enge Kooperation zwischen der Pharmaindustrie und ihren diensteifrigen Erfüllungsgehilfen in der Politik zu denken ist. Eines davon: Innerhalb des ersten Jahres dürfen die Pharmaunternehmen nach wie vor jeden Einstiegspreis verlangen – und die Kassen müssen ihn erstatten -, egal ob es sich bei dem Präparat um eine Scheininnovation handelt. Eine rückwirkende Geltendmachung des ausgehandelten Preises ist dagegen nicht vorgesehen. Zudem wurde das Gesetz wohlweislich auf ab 2011 zugelassene Arzneimittel begrenzt. Bereits auf dem Markt befindliche Kostentreiber wurden infolge des massiven Drucks der Pharmaindustrie auf diese Weise von vernherein wirksam ausgeblendet. Von besonderer Bedeutung ist jedoch folgender Schwachpunkt, weil er eine vermeintlich auf Gesundheit abzielende Intention des Gesetzes klar in Frage stellt. Völlig außer acht bleiben nämlich nicht nur die Nebenwirkungen und Komplikationen, die mit der Anwendung der Medikamente einhergehen, sondern die Überprüfung auf Zusatznutzen bezieht sich ausschließlich auf eine jeweils herkömmliche Vergleichstherapie der pharmaorientierten, in der Regel symptombezogenen Medizin. Nachweislich effektive, newbenwirkungsfreie und erschwingliche (weil nicht patentfähig) Ansätze aus dem Bereich der Mikronährstoffforschung kommen somit gar nicht in Betracht. Insofern ist es doppelzüngig, wenn der DAK-Chef angesichts des beharrlichen Verschreibungsverhaltens der Ärzte einzig über deren mögliche „Informationsmängel“ spekuliert (und damit eigentlich eine unzureichende Bereitschaft vieler Ärzte zur ständigen Weiterbildung meint), ohne sich zugleich an die eigene Nase zu fassen. Sicherlich, bei einem nicht geringen Teil der Ärzteschaft ist der harte Vorwurf durchaus berechtigt, sie seien mehr oder weniger marketinggläubige Rezepteschreiber zum Wohle der spendierfreudigen Pharmaindustrie. Doch als alleiniges Erklärungsmuster für die Kluft zwischen den entlarvenden Ergebissen der unabhängigen Kosten-Nutzen-Bewertung auf der einen und dem kritiklosen Verordnungsverhalten auf der ärztlichen Seite ist dies zu wenig. Zweifellos ist es mindestens genauso unerlässlich, dass auch die Krankenkassen selbst endlich ihre Verantwortung wahrnehmen, durch die Erstattung tatsächlich ursachenorientierter Therapien zur Eindämmung von (Volks-)Krankheiten beizutragen, anstatt im Wesentlichen nur als Umverteilungsinstitute der abgeschöpften Versichertengelder aufzutreten.

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Wie geschmiert

Ärztliche Anwendungsbeobachtungen

Arzneimittelhersteller zahlen Ärzten eine Vergütung, damit diese für sie Daten sammeln über die Anwendung bereits zugelassener Medikamente bei ihren jeweiligen Patienten. So knapp sich das System der Anwendungsbeobachtung (AWB) zusammenfassen lässt, so anfällig ist es für Korruption. Umstritten ist zudem, ob dieses Instrument überhaupt einen medizinischen Nutzen abwirft. Oder steht vielmehr die Steigerung von Absatzmöglichkeiten im Vordergrund, wenn sich Pharmahersteller auf diese Weise der Mitwirkung von Ärzten bedienen? Im Mai veröffentlichte die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland Rechercheergebnisse, die den Verdacht erhärten, dass AWB kaum mehr als Scheinforschung ist, welche der Pharmaindustrie Tür und Tor für eine unzulässige Einflussnahme in das Gesundheitswesen öffnet. Zwar verpflichtet das Arzneimittelgesetz die entsprechenden Unternehmen bzw. deren beauftragte Forschungsorganisationen dazu, die AWB gegenüber gleich drei Einrichtungen anzuzeigen und bestimmte Daten zu melden.

Doch die damit intendierte, unabhängige Kontrolle über Verlauf und Ergebnisse der nachträglichen Beobachtungsstudien wurde offenbar zu keinem Zeitpunkt vorgenommen. Selbst ein Abgleich seitens der drei Institutionen scheint nie erfolgt zu sein. Vermutlich habe man in der Bundesbehörde für Arzneimittelsicherheit die Meldungen schlicht mit einer Posteingangsnummer versehen und abgeheftet. Darauf deuten erhebliche Abweichungen, fehlende oder unvollständige Angaben in den jeweils vorgelegten Unterlagen hin. Dr. Ulrich Keil, Professor für Epidemiologie und Mitglied der Arbeitsgruppe Gesundheitswesen bei Transparency, resümiert: „Der wissenschaftliche Nutzen von AWB für die Allgemeinheit ist also gleich Null, der potentielle Schaden dieser schlechten Studien jedoch immens. Denn eine verlässliche öffentliche Registrierung sowie wissenschaftlich adäquate Veröffentlichungen der Ergebnisse sind nicht gegeben, geschweige denn Transparenz über Nebenwirkungsmeldungen aus diesen Studien.“ Stattdessen besteht eine vertraglich fixierte Geheimhaltung. Die Daten gelten als Eigentum der Sponsoren. Indem mögliche Nebenwirkungen ebenso wie Beobachtungsergebnisse nicht an das BfArM oder andere staatliche Einrichtungen weitergeleitet dürfen, setzen sich derlei Klauseln sogar über die ärztliche Berufsordnung hinweg.

Zwischen 2008 und 2010 nahmen mehr als eine Million Patienten und 126.764 Ärzte an Beobachtungsstudien teil (Mehrfachnennungen sind infolge der Geheimhaltung möglich). Dabei kassierten teilnehmende Ärzte ein Honorar von durchschnittlich 19.000 Euro. Insgesamt ließen sich die Firmen die AWB 265 Millionen Euro kosten. Ihre darauf basierenden Mehreinnahmen werden indes auf das Dreifache geschätzt.

Kommentar von Rath international:

Zu denken gibt, dass Transparency erst gegen erhöhte Widerstände die Herausgabe der Daten durchsetzen konnte. Trotz gesetzlich festgelegter Informationspflicht und zweier rechtskräftiger Urteile, die gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit erfochten wurden, verweigerte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) noch neun Monate lang die Auskunft. Es bedurfte erst der Androhung der Zwangsvollstreckung, bis sich die Behörde bequemte. „Bloß“ Schlamperei oder steckt mehr dahinter?

Die aufgrund der Erkenntnisse von Transparency international geforderte sofortige Änderung des Arzneimittelgesetzes und eine verpflichtende Registrierung von Arzneimittelstudien nach deren Zulassung ist in Sachen Transparenz durchaus folgerichtig und wäre immerhin ein wichtiger Fortschritt. Sie reicht jedoch nicht aus, weil die Forderung nur auf die Praxis klinischer Studien vor der Zulassung Bezug nimmt. Der Kern des Pharma-Investmentgeschäfts. Die Profitmaximierung auf Grundlage von Krankheiten, bliebe weiterhin unberührt.

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TYP – II – Diabetes

Zwei Antidiabetika fallen in der IQWiG-Bewertung durch

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erkennt sowohl bei „Vokanamet“ (Canagliflozin) als auch bei „Jardiance“ (Empagliflozin) keinen Zusatznutzen gegenüber den jeweiligen Vergleichstherapien. Beide Medikamente stammen aus der Klasse der SGTL2-Hemmer und wurden im April bzw. im Mai dieses Jahres (2014) für die Anwendung bei Typ II-Diabetikern zugelassen, die von einer Ernährungsumstellung und Bewegung nicht profitierten. In der Begründung des IQWiG heißt es, die Hersteller (zum einen Janssen-Cilaq, zum anderen Boehringer/Lilly) hätten für die Bewertung unzureichende oder sogar ungeeignete Dossiers vorgelegt. Auf Basis von nicht aussagekräftigen Studiendaten lasse sich kein angemessener Vergleich ziehen.

Kommentar von Rath international:

Bereits imkrankheit Mai hatte das Institut Dapagliflozin, einem ebenfalls aus der Klasse der SGTL2-Inhibitoren stammenden Wirkstoff, einen Zusatznutzen abgesprochen. Das Medikament „Invokana“ (Canagliflozin) hatte Janssen-Cilaq selbst wieder vom Markt genommen. Doch nicht nur innerhalb dieser Gruppe ist die Wirksamkeit der medikamentösen Diabetes-Therapien umstritten, auch und gerade weil sie außerstande sind, den mit einer diabetischen Stoffwechselstörung einhergehenden Mikronährstoffmangel auszugleichen. Daher sind es vor allem die Folgekrankheiten aus dem Bereich der Herz-Kreislauf-Komplikationen. die Diabetes mellitus zu einer so heimtückischen und auch kostspieligen Volkskrankheit machen. Dabei ist beispielsweise der Zusammenhang zwischen Diabetes und einem erhöhten Vitamin-C-Bedarf des Erkrankten schon seit fast achtzig Jahren dokumentiert! Dennoch wissen bis heute nur die wenigsten Ärzte, ja selbst ausgewiesene Diabetologen nicht, dass bereits einfaches Vitamin C imstande ist, die Wirkung von Insulin zu verbessern und somit dessen Bedarf erheblich zu reduzieren; geschweige denn sind sie mit der Bedeutung anderer Mikronährstoffe vertraut und können dieses fundamentale Wissen ihren Patienten nutzbar machen. Umso dringender ist es, dass wir diese Aufklärungsarbeit voranbringen.

Mehr Informationen hierzu unter:

http://www.warum-kennen-tiere-keinen-herzinfarkt.org

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Mikronährstoffe bei Gehirntumoren

Ergebnisse unserer Forschung
Dr. Rath Research Institute
CUTTING-EDGE RESEARCH IN NATURAL HEALTH
 

Ein Gehirntumor ist eine hoch aggressive Krebsart. Entwickelt er sich aus dem Hirngewebe, so spricht man von einem primären Gehirntumor. Dagegen bezeichnet man Tochtergeschwülste (Metastasen) anderer Tumoren, die z. B. aus Melanomen, Lungen, Brust, Nieren oder Darm in das Gehirn einwandern, als sekundäre Gehirntumore.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 7.000 Menschen an einem Hirntumor. Europaweit wurden für das Jahr 2012 über 57.000 Fälle von bösartigen Hirntumoren gezählt.

Man unterscheidet verschiedene primäre Hirntumor-Arten, von denen Gliome mit Abstand die häufigsten sind. Sie machen 45 Prozent aller primären Gehirntumoren aus.

Gliome sind nach den Gliazellen benannt, den Stützzellen des Gehirns, aus denen sie entstehen. Wenn die Tumorzellen noch normalen Gliazellen ähneln, handelt es sich um einen gutartigen Hirntumor. Mit Zunahme der entarteten Zellen erhöht sich gleichzeitig die Aggressivität des Krebses. Die aggressivste Art eines Glioms ist das sogenannte Glioblastom.

Das Glioblastom zeichnet sich dadurch aus, dass er sehr schnell wächst und in das umgebende Hirngewebe eindringt.

Die Symptome eines Glioblastoms hängen von der genauen Lokalisation des Gehirntumors ab und äußern sich häufig als Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaganfall sowie Probleme beim Sprechen und Sehen.

Die herkömmliche Behandlung besteht aus Maßnahmen wie Operation, Strahlen- und Chemotherapie, die jedoch keine wirksame Heilung des Hirntumors versprechen.

G 1Wie andere Tumoren auch, nutzen Gehirn- und Rückenmarkstumoren den Mechanismus der Bindegewebsauflösung, um sich im Körper auszubreiten (Metastasierung). Krebszellen produzieren hierzu spezielle Enzyme, wie z.B. sogenannte Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) und Plasminogen- Aktivatoren (uPAs). Diese „biologischen Schneidewerkzeuge“ besitzen die Fähigkeit, Kollagenfasern und andere Bindegewebsmoleküle zu zerteilen.

Hohe MMP- und uPA-Werte kennzeichnen in der Regel besonders aggressive Gehirntumoren. Andererseits stehen dem Körper spezifische Hemmer dieser biologischen Schneidewerkzeuge zur Verfügung, z. B. die sogenannten TIMPs.

Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir am Dr. Rath Forschungsinstitut eine Studie an drei verschiedenen Glioblastom-Zelllinien durchgeführt, um die Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination (Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und andere) auf MMP, deren Hemmer (TIMP) sowie uPA zu testen.*

Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Mikronährstoff-Kombination die Produktion der kollagenverdauenden MMP-Enzyme durch die Krebszellen wirksam hemmte. Bei einer höheren Dosierung der Mikronährstoffe wurde sogar eine vollständige Blockade der Enzyme erzielt. Des Weiteren konnte die uPA-Produktion gehemmt werden, während die Produktion der MMP-hemmenden TIMP gleichzeitig erhöht wurde.

Die herkömmlichen Behandlungsmethoden bei einem Hirntumor sind, wie bei fast allen Krebsarten, kaum wirksam und mit zahlreichen Nebenwirkungen behaftet.

Im Gegensatz dazu bieten Mikronährstoffe die Möglichkeit, die Entwicklung von Gehirntumoren und deren aggressive Ausbreitung wirksam und nebenwirkungsfrei zu unterdrücken.

*Quellen:
MW Roomi et al.,
International Journal of Oncology 45: 887-894, 2014

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Mikronährstoff-Synergie schützt Zähne und Zahnfleisch

Ergebnisse unserer Forschung
Dr. Rath Research Institute
CUTTING-EDGE RESEARCH IN NATURAL HEALTH
 

Von Zahnfleischerkrankungen sind in Deutschland mehr als 70 Prozent der Bevölkerung betroffen. Sie können in jeder Altersgruppe auftreten.

Erste Anzeichen einer Erkrankung sind rotes, geschwollenes oder schmerzendes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten beim Putzen, Mundgeruch oder ein schlechter Geschmack im Mund. Obwohl diese Symptome vielen zunächst als harmlos erscheinen, können die Folgen gravierend sein. So enden unbehandelte Zahnfleischerkrankungen nicht selten mit Zahnverlust. Studien zufolge begünstigen chronische Erkrankungen des Zahnfleischs außerdem die Entstehung von Herzerkrankungen, Schlaganfall, rheumatoider Arthritis, Diabetes und vielen anderen Erkrankungen.

Zahnfleischerkrankungen beginnen mit einer bakteriell verursachten Infektion und Entzündung des Zahnfleisches, die sich in zwei Stadien einteilen lässt: die Gingivitis als Frühstadium und die sich daraus entwickelnde Parodontitis.

Bei der Gingivitis führt bakterieller Plaque zu einer Entzündung des Zahnfleisches. Diese äußert sich vor allem durch Blutungen, zum Beispiel beim Zähneputzen oder Essen. Bei Ausbreitung der Entzündung entstehen zwischen Zahn und Zahnfleisch Taschen. Es kommt zu einem schrittweisen Abbau von Bindegewebe und Knochen, der mit der Lockerung der betroffenen Zähne einhergeht und schließlich zum Zahnausfall führt. In diesem fortgeschrittenen Stadium spricht man von einer Parodontitis.

Eine mangelnde Mundhygiene ist ein Hauptfaktor für die Entstehung von Zahnfleischerkrankungen. Daneben können Rauchen, hormonelle Veränderungen (während Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause), eine genetische Veranlagung oder systemische Erkrankungen wie Diabetes zu krankem Zahnfleisch beitragen. Außerdem spielen Ernährungsfaktoren wie ein Mangel an Vitamin C, Lysin, Prolin und anderen Mikronährstoffen eine bedeutende Rolle.

Z 1Eine durch schweren Vitamin-C-Mangel hervorgerufene Krankheit ist Skorbut, der Symptome einer Gingivitis aufweist: Er äußert sich anfänglich durch Zahnfleischbluten und führt im weiteren Verlauf u.a. zur Lockerung und zum Ausfallen der Zähne.

Die meisten Symptome des Skorbuts gehen auf eine mangelhafte Bildung von Kollagen zurück, das ein wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes ist. Vitamin C und Lysin sind notwendig für ein stabiles Bindegewebe. Ihre regelmäßige Zufuhr unterstützt den Erhalt und die Funktionsfähigkeit des Zahnapparats.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir eine klinische Pilotstudie mit Parodontitis-Patienten durchführt. Die Teilnehmer erhielten 12 Wochen lang eine Mikronährstoff-Kombination mit Vitamin C, Lysin, Prolin und weiteren kollagenaufbauenden Mikronährstoffen. Beurteilt wurde das Auftreten von Reizblutungen, nachdem mit einer Sonde Druck auf das Zahnfleisch der Patienten ausgeübt wurde (Blutung auf Druckreiz, engl. bleeding-on-probe, BOP). Zur diagnostischen Beurteilung wurde der BOP-Index herangezogen. Er gibt den Prozentwert der Zahnfleischtaschen an, die bei Druckreiz zu bluten beginnen.

Zu Beginn der Studie betrug der durchschnittliche BOP-Wert 60 Prozent, was dem fortgeschrittenen Stadium einer Zahnfleischerkrankung entspricht. Nach sechs Wochen Mikronährstoffeinnahme verringerte sich dieser Wert allmählich, sodass er nach acht Wochen bei nur noch 14 Prozent lag. Am Ende des Untersuchungszeitraums war dieser Wert bei allen Patienten festzustellen. Zusätzlich beobachteten wir, dass die Festigkeit des Zahnfleisches zunahm und die Neigung zu spontanem Zahnfleischbluten – also ohne Einwirkung von außen – abnahm.

Unsere Studie beweist, dass eine Nahrungsergänzung mit speziellen Mikronährstoffen neben der täglichen Mundhygiene eine einfache und wirksame Maßnahme darstellt, um Erkrankungen des Zahnfleischs vorzubeugen.

*Quellen:
Cellular Health Communication, Vol 1, No. 1, 2001
(www.drrathresearch.org/pub/pdf/hsns1446.pdf)
Weitere Quellen:
J Dent Res. 2012 Feb;91(2):167-72. doi:
10.1177/0022034511431702. Epub 2011 Dec 13.
(www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22166583)
J Dent Res. 2007 Dec;86(12):1171-5.
(www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18037650)

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Der Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Ergebnisse unserer Forschung
Dr. Rath Research Institute
CUTTING-EDGE RESEARCH IN NATURAL HEALTH

„Die Bauchspeicheldrüse, in der medizinischen Fachsprache „Pankreas“ genannt, ist ein lebenswichtiges Organ im Oberbauch des Menschen, das zahlreiche Verdauungsenzyme und Hormone – z.B. Insulin – zur Regulierung des Blutzuckerspiegels im Körper ausschüttet.

Krebsgeschwüre (Karzinome) der Bauchspeicheldrüse machten in Deutschland mit rund 16.000 Neuerkrankungen im Jahr 2010¹ „nur“ drei Prozent aller Krebserkrankungen aus.“

BauchspGleichzeitig zählt Bauchspeicheldrüsenkrebs aberzu den tödlichsten Krebserkrankungen überhaupt: Die Fünf-Jahres-Überlebensrate für Pankreaskrebs beträgt gerade einmal vier bis fünf Prozent. Das bedeutet: Innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnosestellung sterben fast 96 Prozent aller Patienten.

Diese schlechte Prognose liegt hauptsächlich darin begründet, dass ein Pankreastumor aufgrund unspezifischer Symptome und Beschwerden beim Patienten meistens zu spät erkannt wird, um noch erfolgreich behandelt werden zu können – ganz zu schweigen davon, dass die konventionellen Behandlungsmethoden – Chemotherapie und Bestrahlung – ohnehin keine wirksame Heilung ermöglichen. Darüber hinaus beschleunigen die Verdauungsenzyme des Pankreas den Krebsprozess durch die Förderung des Auftretens begleitender Gewebeentzündungen.

Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko für Pankreaskrebs in Verbindung gebracht werden, sind Rauchen, Fettleibigkeit, Kontakt mit bestimmten Chemikalien, eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), genetische Veranlagungen und Typ-2-Diabetes.

Im frühen Stadium dieser Krebserkrankung gibt es keine typischen Krankheitszeichen. Plötzlich auftretende Symptome wie Gelbsucht, Bauchschmerzen und veränderte Stuhlgewohnheiten mit Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme können jedoch auf Pankreaskrebs im fortgeschrittenen Stadium hindeuten und sollten vom Arzt genauer abgeklärt werden.

Pankreastumoren sind auch deshalb so gefährlich, weil sie bei ihrer Diagnose meistens bereits in andere Organe vorgedrungen sind. Diese Ausbreitung innerhalb des Körpers wird durch einen wichtigen Mechanismus ermöglicht – die Fähigkeit von Krebszellen, das sie umschließende Kollagen und Bindegewebe aufzulösen.

Derzeit stehen nur wenige Mittel zur Verfügung, um die Krebsausbreitung (Metastasierung) wirksam zu unterbinden. Ein erfolgreicher Ansatz ist die Anwendung von Mikronährstoff-Synergien. Am Dr. Rath Forschungsinstitut konnten wir in zahlreichen Studien nachweisen, dass Mikronährstoffe, wie Vitamin C, Lysin, Prolin, Grünteeextrakt und andere, die kollagenverdauenden Enzyme (Matrix-Metalloproteinasen, MMPs) hemmen, die für die Metastasierung vieler Krebsarten verantwortlich sind.

In einer unserer Studien haben wir deshalb untersucht, ob eine Kombination dieser Mikronährstoffe auch gegen das Wachstum und die Ausbreitung von Pankreaskrebszellen in das umliegende Gewebe wirksam ist.²

Wir stellten fest, dass unsere Mikronährstoff-Kombination das Krebszellwachstum um 62 Prozent reduzierte. Darüber hinaus waren die Mikronährstoffe in der Lage, die Absonderung der kollagenauflösenden MMP-Enzyme vollständig zu stoppen und das umgebende Bindegewebe deutlich zu stärken.

Die Ausbreitung der Bauchspeicheldrüsenkrebszellen konnte auf diese Weise um bis zu 87 Prozent gehemmt werden. Angesichts der Tatsache, dass die konventionelle Krebsmedizin keine wirksamen Methoden zur erfolgreichen Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs kennt, sind unsere Forschungsergebnisse von größter Bedeutung. Sie beweisen, dass die wissenschaftsbasierten natürlichen Heilansätze die beste Alternative darstellen, um diese für so viele Patienten tödliche Krebserkrankung erfolgreich zu kontrollieren.

*Quellen:
1. Robert Koch Institut, http://www.rki.de/
2. M.W. Roomi et al., International Journal of Gastrointestinal Cancer 2005, 35(2): 97-102.

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Mikronährstoffe wirksam gegen Brustkrebs

Ergebnisse unserer Forschung
Dr. Rath Research Institute
CUTTING-EDGE RESEARCH IN NATURAL HEALTH
 

„Mit rund 70.000 Neuerkrankungen und 17.000 Sterbefällen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung und Krebstodesursache bei Frauen in Deutschland. Auch weltweit führt Brustkrebs die Krebsstatistiken an. Jedes Jahr erkranken etwa 1,2 Millionen Frauen an dieser Krebsform, 458.000 sterben daran.

Obwohl viele Frauen sich des hohen Risikos für Brustkrebs bewusst sind, treffen nur wenige ausreichende Maßnahmen zur Vorbeugung. Seit 1984 gilt der Oktober deshalb weltweit als offizieller Brustkrebsmonat, der mit zahlreichen Initiativen und Veranstaltungen auf diese Krebserkrankung aufmerksam machen soll.“

Ein Grund für die Aggressivität von Krebs ist die Tatsache, dass Krebszellen sich von ihrem Ursprungsort aus leicht in andere Organe des Körpers ausbreiten können (Metastasierung). Mithilfe von kollagenverdauenden Enzymen „hacken“ sie sich den Weg durch das dichte Bindegewebe zu den Organen frei.

Verschiedene Mikronährstoffe tragen zur Bildung von stabilem Bindegewebe bei und spielen somit eine wichtige Rolle bei der Hemmung der Krebsausbreitung. Da unser Körper diese Mikronährstoffe aber nicht selbst oder nur unzureichend bilden kann, ist er auf ihre regelmäßige Zufuhr angewiesen. Krebspatienten sind von einem noch stärkeren Vitamin-Mangel als gesunde Menschen betroffen. Ihr Körper ist ohne die zusätzliche Unterstützung durch eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen kaum in der Lage, die Krankheit effektiv zu bekämpfen.

Vor diesem Hintergrund haben wir in einer Studie am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirksamkeit einer Nahrungsergänzung mit Vitamin C bei Mäusen untersucht, denen zuvor menschliche Brustkrebszellen eingepflanzt worden waren1. Da Mäuse normalerweise große Mengen Vitamin C selbst produzieren können, konnte diese Untersuchung nur an speziell gezüchteten Mäusen durchgeführt werden, die – ebenso wie wir Menschen – nicht in der Lage sind, Vitamin C im Körper herzustellen.

BrustkrIm Vergleich zu den Mäusen, die im Rahmen der Untersuchung kein zusätzliches Vitamin C in der Nahrung erhielten, entwickelten die Mäuse, die hohe Vitamin-C-Mengen bekamen, um 28% kleinere Tumoren. Die Tumoren waren darüber hinaus von einem dichten Kollagenmantel umschlossen, sodass ihre Fähigkeit zur Metastasierung deutlich gesenkt wurde.

Entzündungen sind, neben der Metastasierung, ein Grund für typische Krebssymptome wie Gewichtsabnahme, Müdigkeit und Muskelabbau. Unsere Ergebnisse zeigen, dass diejenigen Mäuse, die mit hohen Mengen Vitamin C in der Nahrung versorgt wurden, kein Gewicht verloren und um 85% geringere Entzündungsmarker aufwiesen.

Chemische Belastungen sind ein wichtiger Faktor für die Entstehung von Brustkrebs. In einer weiteren Studie haben wir deshalb die Wirkung einer
spezifischen Mikronährstoff-Kombination – u.a. aus Vitamin C, Lysin, Prolin und Grüntee-Extrakt – auf chemisch induzierte Brustkrebstumoren von Ratten untersucht².

Wir beobachteten, dass durch die Zufuhr der Mikronährstoffe die Zahl der Tumoren um 68% gesenkt werden konnte. Außerdem stellten wir fest, dass die Tumoren der Tiere unter Anwendung der Mikronährstoff-Kombination kleiner waren und weniger Geschwüre aufwiesen. Dies lässt auf eine stärkere Kollagenschicht und ein geringeres Metastasierungspotential der Tumoren schließen.

Trotz kostenaufwendiger Behandlungsmethoden und der Entwicklung neuer Krebsmedikamente ist Brustkrebs noch immer die häufigste und tödlichste Krebsart bei Frauen. Daran konnten auch die zahlreichen Informations- und Aufklärungskampagnen in aller Welt nichts ändern, die sich in den meisten Fällen ohnehin nur auf die Früherkennung der Krankheit durch Mammographie und andere gängige Vorsorgeuntersuchungen beschränken.

Unsere Untersuchungen zeigen, dass Mikronährstoffe eine wirksame Alternative zu den derzeit angewendeten konventionellen Therapieformen bei Krebs darstellen. Dieses Wissen weltweit zu verbreiten, ist eine entscheidende Maßnahme zum Sieg über den Brustkrebs.

Quellen:
1. J. Cha, et al., International Journal of Oncology 2013, 42: 55-64
2. M.W. Roomi, et al., Breast Cancer Research 2005, 7:R291-R295

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Mikronährstoffe für optimale Cholesterinspiegel

Ergebnisse unserer Forschung
Dr. Rath Research Institute
CUTTING-EDGE RESEARCH IN NATURAL HEALTH

„Jeder zweite Erwachsene in Deutschland und Europa ist von zu hohen Cholesterinwerten betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat errechnet, dass über die Hälfte der Erwachsenen in den Industrieländern und 25%-35% der Erwachsenen in den Entwicklungsländern erhöhte Cholesterinspiegel aufweisen.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass Cholesterinsenker zu den meistverkauften Medikamenten weltweit zählen. In Deutschland werden jährlich so viele Mittel aus der Medikamenten-Gruppe der Statine – der gängigsten Cholesterinsenker – verschrieben, dass 3,8 Millionen Menschen täglich damit behandelt werden können.“

Cholesterin wird vonseiten der Pharma-Medizin als eine „unerwünschte“ Substanz betrachtet, da sie angeblich nicht nur die Ursache von Herz-Kreislauf- Erkrankungen, sondern auch von vielen anderen Krankheiten ist. Beispielsweise legen einige Studien nahe, dass hohe Cholesterinspiegel das Brustkrebsrisiko erhöhen – obwohl die überwiegende Zahl der Krebspatienten erwiesenermaßen zu niedrige Cholesterinwerte im Blut hat. Andere Quellen besagen, dass sehr niedrige Cholesterinspiegel die Entwicklung von Cholesterin 1Demenz begünstigen können.

Derart widersprüchliche Informationen können bei betroffenen Patienten Irritationen hervorrufen und werden der wichtigen Rolle, die Cholesterin für unsere Gesundheit spielt, nicht gerecht.

Cholesterin ist eine lebenswichtige Komponente aller Zellmembranen und notwendig für die Produktion von Nebennieren- und Sexualhormonen sowie für die Gallebildung. Außerdem ist Cholesterin neben anderen Substanzen eine Vorstufe von Vitamin D und wird für eine optimale Funktion des Gehirns und anderer Organe benötigt.

Dr. Rath fand heraus, dass ein hoher Cholesterinspiegel nicht die Ursache, sondern bereits die Folge einer sich entwickelnden Herz- Kreislauf-Erkrankung ist. So können erhöhte Cholesterinwerte auf eine geschwächte Arterienwand hindeuten, die von einem chronischen Mangel an Vitamin C und anderen Mikronährstoffen hervorgerufen wird. Für die Wiederinstandsetzung der geschädigten Arterienwand produziert der Körper vermehrt Reparaturmoleküle wie Cholesterin, Lipoproteine (LDL und Lp(a)) sowie andere Faktoren. Je fortgeschrittener die Gefäßschädigung, desto mehr Cholesterin wird folglich von der Leber produziert und in den Wänden der Blutgefäße abgelagert. Setzt sich dieser Reparaturprozess der Gefäßwand aufgrund eines anhaltenden Mikronährstoffmangels immer weiter fort, entstehen arteriosklerotische Plaques, die dann letztendlich zum vollständigen Verschluss der Arterie und damit zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.

Vitamin C spielt jedoch nicht nur eine bedeutende Rolle für die Stabilität der Blutgefäße. Es kann auch die Produktion von Cholesterin direkt beeinflussen. Vitamin C hemmt das Schlüsselenzym der Cholesterin-Synthese, die HMG-CoA-Reduktase. Dies ist exakt derselbe Effekt, den auch die sehr viel teurere Medikamentengruppe der Statine ausübt.

Vitamin C ist aber nicht der einzige wichtige Mikronährstoff, der für den Erhalt gesunder Cholesterinwerte erforderlich ist. Im Zusammenspiel (Synergie) mit Lysin, Prolin, Vitamin B3 und anderen Mikronährstoffen verbessert es die Struktur der Arterienwände und reguliert die Cholesterinsynthese in der Leber.

Wir haben im Rahmen einer klinischen Pilotstudie eine spezifische Kombination verschiedener Mikronährstoffe untersucht, die wichtig für einen gesunden Cholesterin-Stoffwechsel sind. Die Studienteilnehmer waren im Alter von 34-68 Jahren und litten alle an Fettstoffwechselstörungen. Nach sechs Monaten Mikronährstoffzufuhr stellten wir eineVerringerung des durchschnittlichen Gesamt-Cholesterinspiegels um 14%, des „schlechten“ LDLCholesterins um 10%, der Triglyceride um 22% und des Homocysteins um 3% fest. Darüber hinaus verringerten sich die Lp(a)-Spiegel um 13%. Lp(a) ist ein äußerst gefährlicher Risikofaktor für Herz-Kreis- Erkrankungen, der durch keines der derzeit verfügbaren Medikamente wirksam gesenkt werden kann. Im Rahmen unserer Studie konnte mithilfe der von uns getesteten Mikronährstoffkombination außerdem das „gute“ HDL-Cholesterin um 8% erhöht werden. HDL trägt zur Vorbeugung und Reduzierung der arteriosklerotischen Plaques bei.

Obwohl ihr Nutzen umstritten ist, zählen Cholesterinsenker weltweit zu den umsatzstärksten Medikamenten. Experten kritisieren, dass diese viel zu häufig verschrieben werden. Selbst Menschen, die keine konkreten Anzeichen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung aufweisen, erhalten Statine mitunter als „vorbeugende Maßnahme“.

Unsere Untersuchungen zeigen eindeutig, dass spezifische Mikronährstoff-Synergien Störungen des Fettstoffwechsels wirksam beheben können. Im Gegensatz dazu sind die von der Pharma-Industrie angebotenen Cholesterinsenker nicht nur wenig effektiv, sondern auch mit einer Reihe von Nebenwirkungen behaftet. Ergänzend zu einer gesunden Ernährung und regelmäßiger körperlicher Bewegung sind Mikronährstoffe daher eine sichere und wirksame Maßnahme, um den Cholesterinspiegel auf einem gesunden Niveau zu halten.

Quelle: Cellular Health Communication, Vol 1, No. 1, 2001

Kategorie(n): Allgemein

Mikronährstoff-Synergie hilft bei Knochenkrebs

Ergebnisse unserer Forschung
Dr. Rath Research Institute
CUTTING-EDGE RESEARCH IN NATURAL HEALTH

„Mit 200 Neuerkrankungen pro Jahr allein in Deutschland ist das Osteosarkom die häufigste Form von Knochenkrebs. Es tritt hauptsächlich bei Kindern und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 30 Jahren auf. Aber auch Menschen über 60 sind häufiger von dieser Knochenkrebsart betroffen.

Die ersten Anzeichen für ein Osteosarkom, wie Knochenschmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen, sind schwer zu deuten und werden oftmals fälschlicherweise als Wachstumsbeschwerden (bei Kindern) oder Arthritis (bei älteren Erwachsenen) diagnostiziert.“

Knochenkr 1Das Osteosarkom tritt besonders häufig in den Röhrenknochen der Arme und Beine auf. Diese Bereiche des Körpers sind durch eine sehr hohe Stoffwechselaktivität gekennzeichnet, insbesondere während der Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen sowie während des Knochenabbaus im Alter.

Der Aufbau der Knochen geht mit einer Umstrukturierung des Knochengewebes einher, bei der kollagenverdauende Enzyme (Metalloproteinasen, MMP) eine große Rolle spielen. Dies erklärt, warum das Risiko für Knochenkrebs in diesen Altersgruppen so hoch ist: Krebszellen benutzen genau diese MMP-Enzyme, um das sie umgebende Bindegewebe aufzulösen und sich im Körper auszubreiten.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirkung bestimmter kollagenaufbauender Mikronährstoffe auf das Tumorwachstum bei Mäusen mit Osteosarkom untersucht. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Mäuse, die zusätzlich mit Mikronährstoffen, wie z.B. Vitamin C, Lysin, Prolin und Grünteeextrakt versorgt wurden, im Vergleich zu den Mäusen der Kontrollgruppe 53% kleinere Tumorenentwickelten1.

Darüber hinaus waren diese Mikronährstoffe in der Lage, das Krebszellwachstum, die Absonderung der Metalloproteinasen sowie die spezifischen Wachstumsfaktoren für die Ausbildungneuer Tumorblutgefäße zu hemmen. Auf diese Weise wurde die Blutversorgung der Tumoren und damit auch ihr Wachstum wirksam verringert.

Vitamin C, Lysin, Prolin und andere Mikronährstoffe unterstützen die Bildung von stabilem Bindegewebe, das eine natürliche Barriere zum Schutz vor dem Eindringen von Krebszellen darstellt. In einer weiteren Studie haben wir dieselbe Mikronährstoff-Kombination deshalb hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersucht, das Bindegewebe zu stärken und die invasionsartige Ausbreitung der Osteosarkom-Zellen zu hemmen2.

Wir stellten fest, dass die Mikronährstoffe in der Lage waren, das Wachstum der Krebszellen um 70% zu hemmen und ihr Eindringen (Invasion) in benachbartes Gewebe zu unterdrücken. Zusätzlich wurde unter Anwendung dieser Mikronährstoffe das Bindegewebe deutlich gestärkt, so dass dieses der auflösenden Wirkung der MMP-Enzyme
standhalten konnte.

Knochenkrebs zeichnet sich durch sein hohes Ausbreitungspotential aus. In 20 bis 25% aller Erkrankungsfälle ist das Osteosarkom bei Diagnosestellung bereits in die Lunge oder andere Knochen metastasiert. In diesem Stadium ist die Krankheit nur noch schwer zu behandeln. Trotz aggressiver Therapien wie Amputation, Chemotherapie und Bestrahlung
liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei gerade einmal 15 bis 30%.

Unsere Studienergebnisse zeigen, dass Mikronährstoffe eine wirksame Alternative zum Schutz vor der Ausbreitung dieser Krebsart darstellen.

Quelle:
1. MW Roomi, et al, Medical Oncology 2006, 23(3): 411-417
2. V. Ivanov, et al., Medical Oncology 2007, 24(2): 209-217

Kategorie(n): Allgemein